Orangen-Schoko-Muffins

Kuchen ist mir eigentlich lieber.

Muffins erinnern irgendwie immer an Kindergeburtstag.

Aber sie sind nunmal superpraktisch zum Wo-mit-hin-nehmen.

Deswegen habe ich letztens diese hier gebacken.

Und für sind die Muffins gar nicht schlecht 😉

orangenmuffin

Zuerstmal natürlich die Muffinform vorbereiten.

In einer großen Schüssel vermischen:

200 g Mehl

2 EL Speisestärke

1/2 P Backpulver

1 Pr Salz

In einer anderen Schüssel verrühren:

1oo g Zucker

75 ml geschmacksneutrales Öl

100 g Sojajogurt, natur

Saft (ca.100ml) und Schale einer Bio-Orange

1/2 TL Vanillepulver

100 g Marzipanrohmasse, geraspelt (einfach auf der Rohkostreibe)

So lange rühren, bis der Zucker anfängt siich aufzulösen.

Dann auf die Mehlmischung gießen, und so lange rühren bis keine Klümpchen mehr da sind (nicht zu lange, dann geht der Teig nicht mehr so schön auf)

100 g Zartbitterschoki, geraspelt unterheben.

 

Auf die Förmchen verteilen und bei 150Grad Umluft, ca 20-25 min backen.

 

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Falafel aus dem Ofen

An Silvester gibts bei uns Falafel.

Im Brot mit Tahin-Jogurtsoße.

Ziemlich lecker.

Aber Frittieren finde ich schon immer irgendwie doof und stressig.

Deswegen mache ich unsre Falafel immer im Ofen.

Bisher wurden die dann nur furztrocken.

Jetzt habe ich ein bißchen am Rezept gefeilt und  -hey ho- schon besser.

Wer mag, kann die Falafel auch einfach in der Pfanne braten  – geht auch.

Ich mag die Ofenvariante.

So schön unstressig…

Das Rezept für ca. (Vorsicht! Partyportion) 60 Falafelbällchen

falafelblog

 

250 g getrocknete Kichererbsen

über Nacht in kaltem Wasser einweichen.

Dann abgießen und zusammen mit

1 kleinen Dose/Glas gekochten Kichererbsen

1 Zwiebel, grob gehackt

2 Knoblauchzehen

1/2 Bund Petersilie

1/2 Bund Koriander

durch den Fleischwolf jagen. Alternativ tuts auch ein guter Pürierstab…ist aber schon ein bißchen Arbeit für das gute Stück.

Diese Pampe dann vermischen mit

3 EL Olivenöl

1/2 Tasse (hier gehts nicht so genau) Semmelbrösel

1 TL Backpulver

2 TL Kreuzkümmel, gemahlen

1 TL Paprika, edelsüß

Salz, Pfeffer.

Abschmecken. Abdecken und ca. 30 min ruhen lassen.

Aus der Masse kleine Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Die Falafel großzügig mit Öl bepinseln und dann

ca. 20 min backen, nach ca. 10 min könnt ihr sie einmal wenden.

Wenn die Falafel braune Stellen bekommen sind sie fertig!

Bei uns gibts dazu Gurke, Tomate, Zitrone, Fladenbrot und einen Dip aus

Koblauch, Tahin, und Sojajogurt.

Schmackofatz

 

 

 

Ein „gscheids“ Börek

Eine Zeit lang habe ich in Wien studiert.

Und da des Abends/Nachts auch das ein oder andere Bierchen genossen.

Auf dem Heimweg habe ich mir manchmal noch ein Spinatbörek reingepfiffen…an einem Dönerstand, der -glaub ich- die ganze Nacht aufhatte (undenkbar in der netten, bayrischen Kleinstadt, in der ich jetzt abhänge)

Es war ziemlich gut, das Börek…allerdings nicht vegan.

Vegan habe ich das nie richtig hinbekommen.

Entweder zu trocken oder mit komischem Tofu drin…

Jetzt hab ichs.

So (ähnlich) schmeckte das in der Burggasse früh um 4:

börk

1 Packung YufkaTeig (die Dreiecke)

auspacken und in ein feuchtes Handtuch einpacken.

1 Zwiebel, feingehackt

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

in etwas Olivenöl kurz glasig anschwitzen.

600 g TK- Blattspinat dazu.

Deckel drauf und auf mittlerer Hitze auftauen lassen.

Dann den Deckel runternehmen und köcheln lassen bis fast die ganze Flüssigkeit verdampft ist.

Mit Salz, Pfeffer einem halben TL Kreukümmel,

1 EL Tahin, und

Saft von einer halben Zitrone verrühren.

In einem Becher

100 ml Wasser

100ml Sojajogurt

100 ml (ja so viel!) Olivenöl

verrühren.

Eine Form (ich nehme meine TarteForm)

mit Olivenöl ausfetten.

Eine Schicht Yufka hineinlegen und mit der Jogurt-Öl-Mischung bestreichen.

Ca. 5 EL Spinat darauf verteilen. Dann wieder Yufka – Jogurt-Öl-Mischung – Spinat

Solange bis alles aufgebraucht ist. Die letzte Schicht sollte natürlich Yufka sein.

Diese nochmal bepinseln und den Rest des Gemischs oben drüber gießen.

Mit Sesam und Schwarzkümmel bestreuen.

Bei 160 Grad Umluft in ca. 30 min schön knusprig backen.

Unsre „Die-gehen-immer-Pflanzerl“ könnte man auch Hafer-Linsen-Bratling, supersimpel nennen.

Die gibts hier oft.

Weil sie fast so schnell gemacht sind wie ein Topf Nudeln.

Weil ich die Zutaten eigentlich immer im Schrank habe.

Weil man so gut wie alles Gemüse, das so im Kühlschrank rumliegt, verwerten kann.

Weil sie nen total guten „Biss“ haben dank der Linsen.

Weil alle sie supergerne essen- warm zum Mittagessen, als Burger, kalt zur Brotzeit…oderoderoder

pflanzerl

Hier kommt das schwierige Rezept:

Je nach Tassengröße reicht die Menge für genau eine Pfannenladung, evtl. ein bißchen mehr.

 

1 Tasse rote Linsen mit

1 Tasse kochendem Wasser überbrühen und 5-10 min quellen lassen.

Dann zusammen mit

1 Knoblauchzehe fein pürieren.

 

1 Tasse feine Haferflocken

4-5 EL Sonnenblumenkerne

1 Tasse geraspeltes/gewürfeltes Gemüse (Rüben, rote Beete, Zwiebel, Zucchini…..was ihr mögt)

1 TL Senf

1 TL Paprikapulver, edelsüß

1 TL Majoran getrocknet

Salz, Pfeffer

mit den pürerten Linsen mischen und einen Teig kneten. Er sollte recht fest sein und schon gut „zusammenhalten“.

Je nach verwendeter Gemüseart müsst ihr noch

ein paar Löffel Semmelbrösel unterkneten.

 

Pflanzerl formen und bei geringer Hitze in Öl schön langsam (damit die Linsen auch gar werden!) von beiden Seiten knusprig braun braten.

 

 

Hefeteig mein Freund, Sonnenblumensahne, der Kirsch-Mohn-Kranz und ein Zwiebelkuchen

So.

Mein Baby beschließt (fast) nur im Tragetuch zu schlafen.

Ich beschließe, dann bitte doch lieber auf dem Rücken hintendrauf.

Da kann ich mich zwar auch nicht ins Bett legen.

Aaaaaaaber backen. Genau.

Hefeteig ist schon immer mein Freund.

Deswegen gibts ihn heut gleich zweimal. Einmal süß und einmal salzig.

Wer meinen Blog liest, der hat gemerkt, dass ich statt Sahne eigentlich nur noch Cashews verwende.

Die sind aber recht teuer und natürlcih nicht so megaregional 😉

Und jetzt mal aufgepasst:

Hier kommt ein Zwiebelkuchen mit -hurra- Sonnenblumensahne. Das funktionert nämlich prima.

Die schmeckt zwar deutlich kräftiger als ihre Cashew-schwester (tolles Wort…), aber mit den Zwiebeln und den Gewürzen…wirklich lecker. Wie immer aber  – ohne gscheiden Mixer wird das nix –

zwiebelkuchen

Zwiebelkuchen:

Teig:

300 g (Dinkel-) Vollkornmehl

200 g Roggenmehl (oder einfach noch mehr Dinkelmehl)

1 P Trockenhefe

3 EL Öl

1 TL Zucker/Agavendicksaft

1 TL Salz

ca. 250 ml warmes Wasser

aus den Zutaten einen Teig kneten -am besten in der Küchenmaschine-

Lang kneten (lassen) 10min ungefähre.

Dann abdecken und an einem warmen Ort mindestens eine Stunde gehen lassen.

Noch besser -über Nacht im Kühlschrank.

 

Für den Belag:

100 g Sonnenblumenkerne in

200 ml Wasser

mindestens 1 Stunde einweichen lassen.

Dann zusammen mit

1 Knoblauchzehe

1 TL Salz

1 TL Senf

4 EL Hefeflocken

Saft einer halben Zitrone

 

zu einer glatten Creme mixen. Je nach Mixer dauert as schon so 3-4 Minuten.

 

3 Stangen Lauch

in feine Ringe schneiden

5 große Zwiebeln

schälen und in feine Ringe hobeln

In einem Topf oder Pfanne mit Deckel

3 EL Öl erhitzen

Die Lauch- und Zwiebelringe dazu. Andünsten und dann mit Deckel ca.7 Min dünsten lassen. Bis die Zwiebeln weich sind.

Mit der Sonnenblumencreme vermischen und mit

Kümmel, Pfeffer evtl. Salz kräftig abschmecken.

 

Den Teig auf einem Backblech ausrollen, die Zwiebelmasse darauf verteilen.

Bei 160 Grad Umluft ca. 40-50 min backen bis die Masse anfängt goldbraun zu werden.

Schmackofatz.

kirschmohnkranz

Und zum Kaffeetratsch gibts:

Mohn-Kirsch-Kranz

Für den Teig:

400 g Mehl, hell

1 P Trockenbackhefe

80 g Zucker

100 ml Öl

3 EL Kichererbsenmehl (klappt auch ohne…falls nicht im Haus)

200-250 ml warme Pflanzenmilch

1/2 TL Vanillepulver

Abrieb einer halben Zitrone

1 Pr Salz

zu einem glatten Teig kneten. Am besten in der Küchenmaschine.

10 min kneten lassen.

Dann abdecken und an einem warmen Ort mindestens 1h gehen lassen.

Oder im Kühlschrank über Nacht – funktioniert noch besser, ist aber natürlich nur was für „Planer“

 

Für die Füllung:

200 g gemahlenen Mohn

100 g Zucker

1 Pr Salz

3 EL Kicherebsenmehl (oder Grieß)

gut mischen.

300 ml Pflanzenmilch aufkochen.

Die Mohnmischung einrühren und kurz kochen lassen, damit die Masse eindickt.

50 g gehobelte oder gehackte Mandeln unterrühren

und etwas abkühlen lassen.

 

Den Teig zu einem Rechteck (ungefähr Backblechgröße) ausrollen.

Mit der Mohnmasse bestreichen und mit

ca. 350 g Kirschen (ich hatte noch eingefrorene, es funktioniert natürlich auch mit frischen oder aus dem Glas)

belegen.

Von der langen Seite her einrollen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech zu einem Ring formen.

Wer mag, stellt noch ein Glas in die Mitte des Rings, damit der Teig in der Mitte nicht „zusammenwächst“ beim Backen.

Nochmals ca. 15-30 min gehen lassen.

Mit Öl bepinseln und bei

160 Grad Umluft ca. 45 min goldbraun backen.

 

 

Eine Himbeer-Schoko-Tarte und einiges an Büffet-Schischi

Sehr nette Freunde veranstalten heute ein „Charity-Kino“ in ihrer WG.

Speisen, Film kucken, Spenden.

So eine tolle Idee.

Da muss ich was beisteuern, anders geht das nicht.

Und während die Lieben eben speisen, Film kucken, spenden, sitze ich hier auf der Couch (Grund siehe einen Blogeintrag unten) und tippe die Rezepte, damits mal wieder was zum Nachkochen gibt.

1000 Dank für die schönen Fotos!

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Es gibt:

Eingelegten Tofu alias „Feto“

Rezept siehe „Sandwichpost“

Overnight tomatoes

Klingt spektekulärer als es ist. Schmeckt aber toll, zu Hummus und „Feto“ 😉

ca. 1 kg Cocktailtomaten

halbieren

und mit der Schnittfläche nach oben auf ein Backblech legen.

Den Ofen so heiß es geht (bei mir 275 Grad) vorheizen.

Die Tomaten leicht salzen, zuckern und mit wenig Olivenöl besprenkeln.

Dann ab damit in den Ofen!

Und jetzt. Ofen aus!!!! Und ins Bett gehen…alternativ den Ofen ca. 8 h nicht öffnen.

Das wars.

Die Tomaten sind ganz leicht „angetrocknet“ und ziemlich aromatisch. Sie halten sich im Kühlschrank ein paar Tage.

Rote Linsen Hummus

250 g Rote Linsen

in 500 ml Wasser weich kochen. Das dauert nur ca. 5-7 min.

Die weichen Linsen zusammen mit

1 Knoblauchzehe

1 EL Tahin

Saft von 1/2 Zitrone

1/2 – 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen

pürieren.

5-7 EL Olivenöl unterrühren und mit

Salz abschmecken.

Zum Nachtisch serviert die Caro

Himbeer-Schoko-Tarte

Für den Mürbteig:

150g Mehl

100 g  vegane Margarine

50 g Zucker

1 El kaltes Wasser

1 Msp Vanillepulver

Zitronenabrieb

Die Margarine in kleine Stückchen schneiden und unter das Mehl mischen.  Zucker, Vanille, Zitronenabrieb dazu und alles leicht verkneten. Die Masse darf ruhig noch bröselig sein.

Mit dem Wasser schnell zu einem Teig kneten in Folie wickeln und für mindestens 1h kühlen.

Eine Tarteform damit auslegen und bei

180 Grad Umluft ca 10 min goldbraun backen.

Auskühlen lassen.

Für die Himbeerfüllung:

400 g Himberen

80 g Zucker

Saft 1/2 Zitrone

20 g Speisestärke

Die Himbeeren zusammen mit dem Zucker und dem Zitronensaft in einen Topf geben, vermischen und erhitzen.

Die Speisestärke mit etwas Wasser glatt rühren.

Sobald die Himbeermasse kocht die angerührte Stärke einrühren und kurz kochen lassen, damit die Masse andickt.

In den Tarteboden geben und glatt streichen.

Ca. 1 h kühlstellen.

Für die Schokomasse:

200 g Seidentofu

fein pürieren.

Zusammen mit

80 g veganer Margarine oder Kokosfett und

300 g Zartbitterschokolade, grob gehackt

langsam erhitzen.

Solange auf kleiner-mittlerer Flamme rühren bis die Zutaten sich zu einer glänzenden, homogene Masse verbunden haben.

Auf die Himbeerfüllung gießen und verstreichen.

Die Tarte nochmal einige Stunden kühl stellen.

Hej ho

Na sowas? Da bin ich wieder. Mehr oder weniger. Der Grund für meine fehlenden Blogeinträge, Rezepteblabla, Kochkurse und supperclubs ist die kleine M. Ein ziemlicher reizender Mensch, der seit wenigen Monaten bei uns abhängt 😉 Und da das Universum sanscheinend eher die „Babies für Fortgeschrittene“ für mich bereithält, komm ich gerade zu -äh ja- nicht viel 😀 Aaaaaber morgen gehts weiter. Mit spekatkulären „Overnight tomatoes“ und einer megafeinen Himbeer-Schoko-Tarte.

Ich freu mich schon. Schön, dass Ihr noch da seid 🙂

marleneblog2