Ein „gscheids“ Börek

Eine Zeit lang habe ich in Wien studiert.

Und da des Abends/Nachts auch das ein oder andere Bierchen genossen.

Auf dem Heimweg habe ich mir manchmal noch ein Spinatbörek reingepfiffen…an einem Dönerstand, der -glaub ich- die ganze Nacht aufhatte (undenkbar in der netten, bayrischen Kleinstadt, in der ich jetzt abhänge)

Es war ziemlich gut, das Börek…allerdings nicht vegan.

Vegan habe ich das nie richtig hinbekommen.

Entweder zu trocken oder mit komischem Tofu drin…

Jetzt hab ichs.

So (ähnlich) schmeckte das in der Burggasse früh um 4:

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1 Packung YufkaTeig (die Dreiecke)

auspacken und in ein feuchtes Handtuch einpacken.

1 Zwiebel, feingehackt

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

in etwas Olivenöl kurz glasig anschwitzen.

600 g TK- Blattspinat dazu.

Deckel drauf und auf mittlerer Hitze auftauen lassen.

Dann den Deckel runternehmen und köcheln lassen bis fast die ganze Flüssigkeit verdampft ist.

Mit Salz, Pfeffer einem halben TL Kreukümmel,

1 EL Tahin, und

Saft von einer halben Zitrone verrühren.

In einem Becher

100 ml Wasser

100ml Sojajogurt

100 ml (ja so viel!) Olivenöl

verrühren.

Eine Form (ich nehme meine TarteForm)

mit Olivenöl ausfetten.

Eine Schicht Yufka hineinlegen und mit der Jogurt-Öl-Mischung bestreichen.

Ca. 5 EL Spinat darauf verteilen. Dann wieder Yufka – Jogurt-Öl-Mischung – Spinat

Solange bis alles aufgebraucht ist. Die letzte Schicht sollte natürlich Yufka sein.

Diese nochmal bepinseln und den Rest des Gemischs oben drüber gießen.

Mit Sesam und Schwarzkümmel bestreuen.

Bei 160 Grad Umluft in ca. 30 min schön knusprig backen.

Hej ho

Na sowas? Da bin ich wieder. Mehr oder weniger. Der Grund für meine fehlenden Blogeinträge, Rezepteblabla, Kochkurse und supperclubs ist die kleine M. Ein ziemlicher reizender Mensch, der seit wenigen Monaten bei uns abhängt 😉 Und da das Universum sanscheinend eher die „Babies für Fortgeschrittene“ für mich bereithält, komm ich gerade zu -äh ja- nicht viel 😀 Aaaaaber morgen gehts weiter. Mit spekatkulären „Overnight tomatoes“ und einer megafeinen Himbeer-Schoko-Tarte.

Ich freu mich schon. Schön, dass Ihr noch da seid 🙂

marleneblog2

Vegan Bake Sale am 1.Mai

Juhu!

Es ist wieder soweit! Nach einem Jahr Pause nehmen wir wieder am WorldwideVeganBakeSale teil!

Es gibt lecker Kuchen, Kaffee, nette Leute, schöne Musik und hoffentlich schönes Wetter

Die Sause steigt am 1.Mai in der Fabrikstr.12 a in Freising, ab ca. 14.30 Uhr

Und damit euch schonmal das Wasser im Mund zusammenläuft, kommen hier ein paar Eindrücke vom VeganBakeSale 2012.

Ach ja: Kuchenbäcker werden noch gesucht 🙂 Wir freuen uns total über jeden gespendeten, veganen Kuchen!

Einfach melden unter carokochtvegan@sonnenkinder.org  (das wäre optimal, sehr spontane Leute bringen ihren Kuchen einfach vorbei, auch kein Problem)

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Vegan für Superfit und Youth und Amaranth und Chiasamen

Im Moment las ich einen tollen, lesenswerten Blogeintrag von einem sehr, sehr schönen Blog, den ich herzlich gerne verfolge.

Den hier.

So schauts aus.

vegan und dünn und jung und schön???

Ich bin tatsächlich nicht dünn. Nee, also wirklich nicht. (du? vegan? sieht man gar nicht! – ? )

Nerodermitis habe ich im Winter tasächlich seit kurzem wieder (Ach was?) Meine Schuppenflechte ist nie ganz verschwunden und Erkältung hatte ich die letzten 3 Monate, na fast….

Außerdem, ich sehe auch tasächlich so alt aus , wie ich bin. (ja echt!)

Aber unglücklich bin ich nicht 😉

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Nicht falsch verstehen. Ich liebe, liebe, liebe unser „Vegan-sein“. Ich habe überhaupt nichts gegen gesundes Essen, gegen Amaranth und Chiasamen schon gleich dreimal nicht.

Und ich finde jeden (!) Grund super, der Menschen dazu bewegt weniger/gar keine Tierprodukte mehr gedankenlos zu konsumieren.

Meine Beweggründe sind/waren aber schon immer moralische, ethische.

Mit dem gängigen Schönheitsideal, Fitness-, Jugend-, Immergesundundfitwahn habe ich meine Probleme.

Lange Rede, kurzer Sinn:

In diesem Blog gehts ums Essen.

Möglichst tierleidfrei! und klimafreundlich.

Das wars.

Liebe Grüße

Eure caro

2.Supperclub-Review-aber so was Nettes…

DSC01401DSC01404DSC01399DSC01413DSC01416Mensch, das war ja schon wieder so nett!

Hat wahnsinnig Spaß für so eine tolle Runde zu kochen.

Wie schön, dass ihr da wart.

Von der Nachspeise gibt es kein zeigenswertes Foto,

was schade ist. Denn lecker war sie ja…

An der Portionengröße arbeite ich noch…

Als erstes schaffe ich mir wohl einen kleineren Servierring an 🙂

(da gabs doch mal was so von wegen….weniger ist mehr….isst weniger…oderso…)

Nun, ungeklärt bleibt auch die Frage nach dem beseren Küchen-High-End-Gerät. Thermomix?Kitchenaid?

Ich freu mich schon aufs Battle !

 

Und weils so schön war hier ein paar Rezepte(links)

 

Das Rezept für die Apfel-Zwiebel-Creme kommt von diesem wunderschönen Blog.

Ich habe mehr Äpfel verwendet und weniger geräuchertes Paprikapulver.

Die Wurzelsuppe:

2 Pastinaken

2 Petersilienwurzeln

1 Steckrübe

würfeln und mit

1EL Currypulver in wenig Öl anschwitzen.

Mit Gemüsebrühe aufgießen. Weichkochen lassen pürieren mit

1 P Sojasahne

Salz, Pfeffer, Muskat abschmecken.

 

Dazu gabs

Cranberriechutney

1 kl Päckchen getrocknete Cranberries über Nacht in Apfelsaft einweichen.

Zusammen mit

1 Zwiebel, fein gehackt

Frischem Ingwer, in Streifen

1 Apfel, gewürfelt

2 EL braunem zucker

Aufkochen und bis zur gewünschten Konsistenz einkochen lassen.

 

Der Schwammerl-Lauch-Strudel:

125 g Mehl

70 ml warmes Wasser

1EL Öl

Salz

zu einem Strudelteig verarbeiten. Richitg richitg lang kneten, sonst lässt er sich später nicht dünn ausrollen.

Die Füllung bestand aus:

500 g Schwammerl, angebraten

500g Lauch, in Ringen, angebraten

2 Brezen, gewürfelt

1 P Seidentofu, püriert

1 EL Sojamehl

Abgeschmeckt mit Knoblauch, Thymian, Zitronensaft und -schale

 

Und natürlich die „Rahm“soße

2 Zwiebeln schälen und pürieren

in 1 EL Öl

unter Rühren so lange anschwitzen bis das Mus anfängt braun zu werde.

1 EL Tomatenmark mitrösten.

Solange bis alles eine dunkelbraune Farbe hat.

1 Knoblauchzehe, gehackt

5 Wacholderbeeren

5 Pfefferkörner

1 Lorbeerblatt kurz mitrösten.

Dann mit Gemüsebrühe ablöschen und ziehen lassen. Z.B über Nacht.

Durchpassieren.

Cashew“sahne“ (eingeweichte Cashewkerne- 1 zu 1 mit Wasser feingemixt) -Alternativ ginge ntürlich auch ein P hafer- oder Sojasahne

dazugießen und abschmecken.

mit Salz, Pfeffer

1 TL Senf

Sojasoße

 

Das Rezept für das Eis:

gibts hier...toller, toller Blog