Eine Himbeer-Schoko-Tarte und einiges an Büffet-Schischi

Sehr nette Freunde veranstalten heute ein „Charity-Kino“ in ihrer WG.

Speisen, Film kucken, Spenden.

So eine tolle Idee.

Da muss ich was beisteuern, anders geht das nicht.

Und während die Lieben eben speisen, Film kucken, spenden, sitze ich hier auf der Couch (Grund siehe einen Blogeintrag unten) und tippe die Rezepte, damits mal wieder was zum Nachkochen gibt.

1000 Dank für die schönen Fotos!

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Es gibt:

Eingelegten Tofu alias „Feto“

Rezept siehe „Sandwichpost“

Overnight tomatoes

Klingt spektekulärer als es ist. Schmeckt aber toll, zu Hummus und „Feto“ 😉

ca. 1 kg Cocktailtomaten

halbieren

und mit der Schnittfläche nach oben auf ein Backblech legen.

Den Ofen so heiß es geht (bei mir 275 Grad) vorheizen.

Die Tomaten leicht salzen, zuckern und mit wenig Olivenöl besprenkeln.

Dann ab damit in den Ofen!

Und jetzt. Ofen aus!!!! Und ins Bett gehen…alternativ den Ofen ca. 8 h nicht öffnen.

Das wars.

Die Tomaten sind ganz leicht „angetrocknet“ und ziemlich aromatisch. Sie halten sich im Kühlschrank ein paar Tage.

Rote Linsen Hummus

250 g Rote Linsen

in 500 ml Wasser weich kochen. Das dauert nur ca. 5-7 min.

Die weichen Linsen zusammen mit

1 Knoblauchzehe

1 EL Tahin

Saft von 1/2 Zitrone

1/2 – 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen

pürieren.

5-7 EL Olivenöl unterrühren und mit

Salz abschmecken.

Zum Nachtisch serviert die Caro

Himbeer-Schoko-Tarte

Für den Mürbteig:

150g Mehl

100 g  vegane Margarine

50 g Zucker

1 El kaltes Wasser

1 Msp Vanillepulver

Zitronenabrieb

Die Margarine in kleine Stückchen schneiden und unter das Mehl mischen.  Zucker, Vanille, Zitronenabrieb dazu und alles leicht verkneten. Die Masse darf ruhig noch bröselig sein.

Mit dem Wasser schnell zu einem Teig kneten in Folie wickeln und für mindestens 1h kühlen.

Eine Tarteform damit auslegen und bei

180 Grad Umluft ca 10 min goldbraun backen.

Auskühlen lassen.

Für die Himbeerfüllung:

400 g Himberen

80 g Zucker

Saft 1/2 Zitrone

20 g Speisestärke

Die Himbeeren zusammen mit dem Zucker und dem Zitronensaft in einen Topf geben, vermischen und erhitzen.

Die Speisestärke mit etwas Wasser glatt rühren.

Sobald die Himbeermasse kocht die angerührte Stärke einrühren und kurz kochen lassen, damit die Masse andickt.

In den Tarteboden geben und glatt streichen.

Ca. 1 h kühlstellen.

Für die Schokomasse:

200 g Seidentofu

fein pürieren.

Zusammen mit

80 g veganer Margarine oder Kokosfett und

300 g Zartbitterschokolade, grob gehackt

langsam erhitzen.

Solange auf kleiner-mittlerer Flamme rühren bis die Zutaten sich zu einer glänzenden, homogene Masse verbunden haben.

Auf die Himbeerfüllung gießen und verstreichen.

Die Tarte nochmal einige Stunden kühl stellen.

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Grill-&Schmor-Ratatouille aus dem Ofen

Das ist doch mal so ein richtiges Veggie-Gericht.

In Zeiten, in denen es noch nicht (fast) jedes Restaurant ein vegetarisches Gericht auf der Speisekarte hatte…gabs dennoch meistens – wenn auch „nur“ als Beilage – irgendwo Ratatouille.

Wie schön, dass sich die Zeiten geändert haben.

Ratatouille ess ich trotzdem immer noch gern – ja, genau als Hauptgericht „ohne Was dazu“, bzw. mit  Reis, CousCous, Nudeln, Polenta. Passt doch eigentlich alles.

Das  Besondere an der Zubereitung ist: Das Gemüse wird erstmal gegrillt.

Happy Röstaromen!

Die machens ja bekanntlich aus.DSC01879

 

 

Das Gemüse könnt ihr natürlich frei wählen..ich nehme:

3 gelbe Rüben

3 Paprika (gelb und rot)

1-2 Zucchini

1 Aubergine

2 Zwiebeln

5 Zehen Knoblauch

Das Gemüse waschen, evtl schälen.

Die Rüben in feine Scheiben, die Aubergine halbieren,ebenfalls in Scheiben schneiden. Die Zucchini in Scheiben schneiden. Die Paprika in Rauten schneiden. Die Zwiebel halbieren und in Ringe schneiden.

Die Koblauchzehen nur schälen.

Alles auf einem tiefen Backblech verteilen.

Mit 3-4 EL Öl vermischen.

Und im Backofen bei 200 Grad grillen. Ab und zu umrühren, das Gemüse soll an manchen Stellen schon ein bißchen schwarz werden. Je nach Ofen dauert das so 10-20 min.

Wenn das Gemüse schön geröstet ist. Das Blech aus dem Ofen nehmen.

1 Dose Tomatenstücke und

so viel Wasser, dass das Gemüse leicht bedeckt ist angießen.

Salzen  und mit Rosmarin bestreuen.

Den Ofen auf 150 Grad Umluft herrunterdrehen und nochmal ein halbe Stunde schmoren.

Falls alles zu trocken wird nochmal Wasser nachgießen.

Das fertige Ratatouille mit Pfeffer, Salz und Olivenöl abschmecken.

 

 

Ein ganz herrlicher Supperclub, die Rezepte und eine Nominierung

Zunächst mal:

Eine Bloggerkollegin, die liebe Franziska von have a try  (ein ganz ein schöner Blog! Mit super Rezepten und tollen Fotos)hat carokochtvegan für den Liebster-Award nominiert, und das finde ich meganett.

Ich freu mich total! Ganz herzlichen Dank, ich werde die Fragenbeantwortung und die „Weiternominierung“ aber sein lassen 😉

Ey, – Update-  die Tollen 2 von einem meiner absoluten Lieblingsblogs von schwesterlein an lesterschwein haben carokochtvegan auch nominiert. geilo! Ihr seid die besten!

Superschöne Sache, aber ich bin schon froh, wenn ich meine Rezepte mal schnell so nebenher in die Tastatur zu hämmern schaffe.

Zum gestrigen Supperclub.

Hui, schon wieder so nett. Und bis jetzt die lustigste Runde, glaub ich.

Schön, dass Ihr da wart. Uns/Mir hat es riesenSpaß gemacht.

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Und natürlich, wie versprochen, die Rezepte.

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Pfannkuchenröllchen mit Salat

Für den Salat war der liebe F. zuständig.

„mit Dressing, halt!“ sagt er.

„aus Senf, Balsamico, Apfeldicksaft – der ist übrigens super für Dressings – Kürbiskernöl, Salz Pfeffer“ – lecker war’s!!

Die Röllchen:

Für die Pfannkuchen (ich verwende das Rezept von – na klar- Isa Chandra Moskowitz, aus „Vegan Brunch“)

Für die grüne Version einfach eine Handvoll TK-Blattspinat auftauen lassen, mixen und unter folgenden Teig rühren:

1 1/2 Tassen Pflanzenmilch

3/4 Tasse helles Dinkel- oder Weizenmehl

1/4 Tasse Kichererbsenmehl  (hier gehts mit dem Abmessen nicht so genau!! Einfach insgesamt eine Tasse Mehl solltet ihr zum Schluss haben 😉 )

1 gehäufter EL Speisestärke

1 EL Öl

1/2 TL Salz

am besten mit dem Pürierstab zu einem homogenen teig mixen.

Mindestens eine halbe Stunde quellen lassen.

Pfannkuchen ausbacken.

Für die Füllung:

200 g Sonnenblumenkerne, über Nacht einweichen

am nächsten Tag abgießen und mit

Saft einer halben Zitrone

evtl. ein wenig Wasser

Salz

zu einer feinen Paste pürieren.

Abschmecken mit:

gemischten Kräutern

1 geriebenen Knoblauchzehe,

Salz, Pfeffer.

Wenn die Füllung fest werden soll (ich wollte das so) dann noch

100 ml Kokosfett (leicht erwärmt)

unter die Sonnenblumenkernmasse rühren.

Die Pfannkuchen damit füllen, aufrollen.

In den Kühlschrank stellen. Vorm Servieren in Röllchen schneiden.

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Das Gulasch.

Aufgemerkt jetzt kommt ein „Handvoll davon, Prise hiervon“-Freestyle-Rezept. Nichts für Abwiegfreaks 😉

In meinem Gulasch wird die Soße „getrennt“ zum „Fleisch“ zubereitet, deswegen ist es vollkommen wurscht für welches Fleischersatzprodukt ihr euch entscheidet. Gestern gabs Seitan und gemischte Pilze rein. Für den Alltag tuns auch diese „Sojabrocken“ oder Räuchertofu, oderoderoder

Eben diesen auserwählten Fleischersatz in dem Topf in dem ihr auch die Soße kochen wollt, in Öl scharf anbraten.

Richitg schön braun soll alles werden.

Derweil

mindestens 3 Zwiebeln, grob würfeln
Sellerie , Karotten, Lauch  auch grob würfeln. Zusammen sollte es Gemüse mindestens auch so viel sein wie die Zwiebeln.

Den Fleischersatz raus aus dem Topf und erstmal beiseite stellen.

Im gleichen Topf die Zwiebeln wieder richitg heiß anschwitzen, sie dürfen an  eineigen Stellen ruhig schon braun werden.

Dann das Gemüse dazu und ebenfalls mit braten. Es muss tatsächlich Stellenweise braun, fast schon ein bißchen dunkelbraun werden. Sonst schmeckt die Soße hinterher nicht so gut.

1/2 Tube Tomatenmark mitrösten

Habt ihr eine wirklich schöne Farbe,

dann noch

1 EL Paprikapulver, edelsüss drüberstäuben kurz mitrösten.

Dann mit Gemüsebrühe und einem guten Schuss Sojasoße ablöschen, das gemüse sollte bedeckt sein.

Den Bodensatz gut lösen.

2 Lorbeerblätter mit rein.

Deckel drauf und mindestens 1 Stunde kochen lassen, bis das Gemüse richtig Matsche ist.

Lorbeerblätter rausfischen, alles fein pürieren und  mit

Salz, Pfeffer, Paprika abschmecken.

Angebratenen „Fleischersatz“ einrühren und kurz ziehen lassen.

Die Knödel:

150 g Hartweizengrieß

350 g helles Dinkel- oder Weizenmehl

1/2 TL Salz

1/2 P Trockenhefe

mit ca. 250 ml   Mineralwasser (mit Kohlensäure)

zu einem weichen Teig verkneten.

In den Teig

3-4 feingeschnittene Semmeln oder Brezen

einarbeiten.

Aus dem Teig 2 große Laibe formen.

Einen Dämpfaufsatz mit einem Geschirrhandtuch auslegen.

Die Knödel darauflegen und ca. 20-25 min dämpfen.

In Scheiben schneiden. fertig.

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Der Käsekuchen

Das Originalrezept ist von Miyoko Schinner aus „Artisan vegan cheese“ und haut mich  – ganz ehrlich- von den Socken.

schmeckt wirklich, wirklich supergut (ganz anders als die Tofukäsekuchen, der Unterschied besteht in dem extra gereiften „Cashewquark“), dauert aber wirklich, wirklich megalang in der Vorbereitung – 3 Tage….Hier kommt meine Version:

350 g Cashewkerne, über Nacht einweichen

abgießen, mixen und auf ca 40 Grad bringen, also lauwarm – In meinem High-Speed-Mixer hat die Masse das eh nach ca 4 min mixen.

Dann mit 2 EL Sojajogurt verrühren.

In eine Glasschüssel füllen und bei Zimmertemperatur ca. 24-48 h reifen lassen.

Herraus kommt ein dicker, etwas zäher, saurer „Cashewquark“, der sich im Kühlschrank locker ne Woche hält.

Wenn das geschafft ist, gehts weiter mit dem Boden:

1/2 Tasse Haferflocken

1/2 Tasse Walnüsse

3 EL Mehl nach Wunsch (Weizen, Dinkel, Buchweizen,….)

miteinander mixen.

Die Mischung mit

3 EL Öl und

2-3 EL Ahorn- oder Agaven-, oder Apfelsicksaft

verrühren. Die Mischung sollte nicht zu feucht sein.

Dann in eine mit Backpapier ausgelegte Springform drücken. Kühl stellen.

Für die Füllung:

Den Cashewquark

1 Dose Kokosmilch

300 g Seidentofu

1 Tasse Zucker (erstmal weniger nehmen und nach dem Mixen evtl nochmal nachsüßen)

3 EL Ahornsirup (optional)

3 EL Speisestärke

2 EL Rum (optional)

Zitronenschale von einer Zitrone

2 EL Zitronensaft (evtl etwas mehr, das kommt darauf an wie sauer euer „Quark“ geworden ist)

1 gestr. TL Vanillepulver

1 TL AgarAgar oder ein Päckchen „Agaranta“ oder „Agartine

1/4 TL Salz

Miteinander pürieren. Abschmecken mit evtl mehr Zitronensaft und Zucker.

Auf den Boden gießen und bei

150 Grad Umluft, ca 1 1/4 h backen lassen.

Danach gut ausküheln lassen. Am besten über Nacht.

Dazu gabs gestern:

Himbeersoße aus

1 P TK-Himbeeren gemixt,

abgeschmeckt mit oberleckerem

Orangen-Shrub (Feine Sache! Sorry, Hannah, ich vergass ganz das zu erwähnen!!!!)

und Zucker.

Schopska-Salat

Jaaa da schaut ihr…Schopska-Salat??

Ich mache wahnsinnig gern Urlaub in Tschechien.Leider ist das „Essangebot“ oft nicht sooo veggiefreundlich 🙂

Was es aber fast immer und überall gab, war Schopska-Salat („schopsky salat“auf tschechisch???, ich glaube…)

Eigentlich ein bulgarischer Salat: Tomaten, Gurken, Parprika mit Schafskäse drüber.

Da ich damals noch vegetarsich unterwegs war, hab ich mich gefreut und gespeist. Lecker wars….

Noch leckerer und veganer gehts aber auch:

Tadaaaaaa: Vegan-Schopska-Tofumussmit-Salat

Genau das Richtige für heiße Tage!

Schlagt euch die Bäuche voll:

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Für den Tofu-„Käse“

200g Tofu natur (von „Taifun“ bitteschön. Bedenke, sagt die Vegantante, greißliger Tofu, greißliges Essen!)

mit den Händen ganz fein zerkrümeln.

Vermischen mit:

Saft einer halben Zitrone

3 EL Hefeflocken

2 EL Olivenöl

1/2 Zehe Knoblauch, gepresst

Salz

 

1 Gurke, gewürfelt

5 Tomaten, gewürfelt

2 Paprika, gewürfelt

mit

3 EL Apfelessig,

3 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer marinieren.

Den Tofu drüberkrümeln. Mit viel gehackter Petersilie betreuen. Wer mag noch Oliven drauf….Großes bulgarisches Vegan-Kino….

 

Rotes Pesto + Hefeteig = Rotes PestoZupfBrot

In den „Lecker-Bakery“-Ausgaben sind Zupfbrote ganz in.

Bestrichene Hefeteigquadrate werden aufeinandergestapelt in einer Kastenform und anschließend gebacken.

Find ich super!

Vor allem braucht man kein Messer, weil sich jeder sein Teigquadrat einfach „runterzupft“

Also super Picknickdingens.

Funktioniert auch salzig.

Nämlich so:

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PS: das Pesto (im nichtveganen Original übrigens ein Rezept meiner lieben Großmutter!) Schmeckt auch so superduper. Zu Nudeln, oder zum Grillgemüse, oder auf die Pizza, oder zu geröstetem Brot, oderoderoderoderoder….

Für den Teig:

1 P Trockenhefe

mit wenig Wasser und einem TL Zucker anrühren und warten bis sie zu Schäumen anfängt.

450 g Dinkelmehl hell

1 TL Salz

50 ml Olivenöl

ca 200 ml nicht  zu kaltes Wasser

und die geschäumte Hefe 😉 mit einander verkneten, evtl etwas mehr oder weniger Wasser verwenden. Je nach HefeteigGefühl!

mind 10 min in der Küchenmaschiene langsam kneten lassen.

Mit Frischhaltefolie abdecken, und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.

Für das Pesto:

4-5 Tomaten (klein)

80 g getrocknete Tomaten in Öl

2 Zehen Knoblauch

1/2 Bund Basilikum

2 Zweige Thymian

80 g gehackte Mandeln oder Pinienkerne

3 EL Olivenöl

3 EL Hefeflocken

miteinander pürieren. Mit Salz gut würzig abschmecken.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck ausrollen. Mit Pesto bestreichen (je mehr umso leckerer, allerdings auch umso baziger, die Angelegenheit.

Quadrate schneiden. Eine Kastenform mit Öl ausfetten, irgendwo fast senkrecht aufstellen und die bestrichenen teigquadrate hineinstapeln.

Die Form wieder schön normal waagrecht 🙂 hinstellen. Das Brot nochmal ein bißchen gehen lassen.

Dann im Ofen bei 160 Grad Umluft auf der untersten Schiene ca 50  min backen.