Unsre „Die-gehen-immer-Pflanzerl“ könnte man auch Hafer-Linsen-Bratling, supersimpel nennen.

Die gibts hier oft.

Weil sie fast so schnell gemacht sind wie ein Topf Nudeln.

Weil ich die Zutaten eigentlich immer im Schrank habe.

Weil man so gut wie alles Gemüse, das so im Kühlschrank rumliegt, verwerten kann.

Weil sie nen total guten „Biss“ haben dank der Linsen.

Weil alle sie supergerne essen- warm zum Mittagessen, als Burger, kalt zur Brotzeit…oderoderoder

pflanzerl

Hier kommt das schwierige Rezept:

Je nach Tassengröße reicht die Menge für genau eine Pfannenladung, evtl. ein bißchen mehr.

 

1 Tasse rote Linsen mit

1 Tasse kochendem Wasser überbrühen und 5-10 min quellen lassen.

Dann zusammen mit

1 Knoblauchzehe fein pürieren.

 

1 Tasse feine Haferflocken

4-5 EL Sonnenblumenkerne

1 Tasse geraspeltes/gewürfeltes Gemüse (Rüben, rote Beete, Zwiebel, Zucchini…..was ihr mögt)

1 TL Senf

1 TL Paprikapulver, edelsüß

1 TL Majoran getrocknet

Salz, Pfeffer

mit den pürerten Linsen mischen und einen Teig kneten. Er sollte recht fest sein und schon gut „zusammenhalten“.

Je nach verwendeter Gemüseart müsst ihr noch

ein paar Löffel Semmelbrösel unterkneten.

 

Pflanzerl formen und bei geringer Hitze in Öl schön langsam (damit die Linsen auch gar werden!) von beiden Seiten knusprig braun braten.

 

 

Hefeteig mein Freund, Sonnenblumensahne, der Kirsch-Mohn-Kranz und ein Zwiebelkuchen

So.

Mein Baby beschließt (fast) nur im Tragetuch zu schlafen.

Ich beschließe, dann bitte doch lieber auf dem Rücken hintendrauf.

Da kann ich mich zwar auch nicht ins Bett legen.

Aaaaaaaber backen. Genau.

Hefeteig ist schon immer mein Freund.

Deswegen gibts ihn heut gleich zweimal. Einmal süß und einmal salzig.

Wer meinen Blog liest, der hat gemerkt, dass ich statt Sahne eigentlich nur noch Cashews verwende.

Die sind aber recht teuer und natürlcih nicht so megaregional 😉

Und jetzt mal aufgepasst:

Hier kommt ein Zwiebelkuchen mit -hurra- Sonnenblumensahne. Das funktionert nämlich prima.

Die schmeckt zwar deutlich kräftiger als ihre Cashew-schwester (tolles Wort…), aber mit den Zwiebeln und den Gewürzen…wirklich lecker. Wie immer aber  – ohne gscheiden Mixer wird das nix –

zwiebelkuchen

Zwiebelkuchen:

Teig:

300 g (Dinkel-) Vollkornmehl

200 g Roggenmehl (oder einfach noch mehr Dinkelmehl)

1 P Trockenhefe

3 EL Öl

1 TL Zucker/Agavendicksaft

1 TL Salz

ca. 250 ml warmes Wasser

aus den Zutaten einen Teig kneten -am besten in der Küchenmaschine-

Lang kneten (lassen) 10min ungefähre.

Dann abdecken und an einem warmen Ort mindestens eine Stunde gehen lassen.

Noch besser -über Nacht im Kühlschrank.

 

Für den Belag:

100 g Sonnenblumenkerne in

200 ml Wasser

mindestens 1 Stunde einweichen lassen.

Dann zusammen mit

1 Knoblauchzehe

1 TL Salz

1 TL Senf

4 EL Hefeflocken

Saft einer halben Zitrone

 

zu einer glatten Creme mixen. Je nach Mixer dauert as schon so 3-4 Minuten.

 

3 Stangen Lauch

in feine Ringe schneiden

5 große Zwiebeln

schälen und in feine Ringe hobeln

In einem Topf oder Pfanne mit Deckel

3 EL Öl erhitzen

Die Lauch- und Zwiebelringe dazu. Andünsten und dann mit Deckel ca.7 Min dünsten lassen. Bis die Zwiebeln weich sind.

Mit der Sonnenblumencreme vermischen und mit

Kümmel, Pfeffer evtl. Salz kräftig abschmecken.

 

Den Teig auf einem Backblech ausrollen, die Zwiebelmasse darauf verteilen.

Bei 160 Grad Umluft ca. 40-50 min backen bis die Masse anfängt goldbraun zu werden.

Schmackofatz.

kirschmohnkranz

Und zum Kaffeetratsch gibts:

Mohn-Kirsch-Kranz

Für den Teig:

400 g Mehl, hell

1 P Trockenbackhefe

80 g Zucker

100 ml Öl

3 EL Kichererbsenmehl (klappt auch ohne…falls nicht im Haus)

200-250 ml warme Pflanzenmilch

1/2 TL Vanillepulver

Abrieb einer halben Zitrone

1 Pr Salz

zu einem glatten Teig kneten. Am besten in der Küchenmaschine.

10 min kneten lassen.

Dann abdecken und an einem warmen Ort mindestens 1h gehen lassen.

Oder im Kühlschrank über Nacht – funktioniert noch besser, ist aber natürlich nur was für „Planer“

 

Für die Füllung:

200 g gemahlenen Mohn

100 g Zucker

1 Pr Salz

3 EL Kicherebsenmehl (oder Grieß)

gut mischen.

300 ml Pflanzenmilch aufkochen.

Die Mohnmischung einrühren und kurz kochen lassen, damit die Masse eindickt.

50 g gehobelte oder gehackte Mandeln unterrühren

und etwas abkühlen lassen.

 

Den Teig zu einem Rechteck (ungefähr Backblechgröße) ausrollen.

Mit der Mohnmasse bestreichen und mit

ca. 350 g Kirschen (ich hatte noch eingefrorene, es funktioniert natürlich auch mit frischen oder aus dem Glas)

belegen.

Von der langen Seite her einrollen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech zu einem Ring formen.

Wer mag, stellt noch ein Glas in die Mitte des Rings, damit der Teig in der Mitte nicht „zusammenwächst“ beim Backen.

Nochmals ca. 15-30 min gehen lassen.

Mit Öl bepinseln und bei

160 Grad Umluft ca. 45 min goldbraun backen.