Mandelcreme Schoko-Vanille

Ein bißchen zögerte ich, ob ich denn dieses Rezept überhaupt veröffentlichen soll.

Weil: Im Prinzip ist das Ding einfach …ja, Pudding…und stinkeinfach.

Aber es schmeckt halt so gut.

Und man braucht nur (!) einen (!) Topf, eine Tasse und einen Schneebesen.

Großartig.

Pudding aus Mandelmilch wird richtig schön cremig und lecker (ich denke, das liegt am Fettgehalt), aber ihr könnt das Rezept natürlich mit jeder andren Pflanzenmilch ausprobiern – ich empfehle aber GANZ klar die aus Mandeln.

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Ran an den Pudding!

Für 4-6 Portionen

500 ml Mandelmilch

1- 2 EL Agavendicksaft oder Zucker

1/2 TL Vanillepulver

40 g Speisestärke

40 g gehackte Zartbitterschokolade

 

Von der Mandelmilch ca 5 EL zusammen mit der Speisestärke und dem Zucker/Agavendicksaft gut verrühren.

Die restliche Mandelmilch mit dem Vanillepulver aufkochen. Wenns kocht, dei angerührte Stärke mit dem Schneebesen einrühren und unter Rühren nochmal „aufblubbern“ lassen, damit die Creme andickt.

Jetzt ca. die Hälfte der Creme auf 4-6 Desserschälchen (hier: IKEA-Teelichgläser) verteilen.

In die restliche (heiße) Creme die gehackte Schokolade einrühren und so lang rühren bis sie sich komplett aufgelöst hat.

Schokocreme auf die Vanillecreme verteilen.

Das wars schon. Kalt stellen….lecker

 

 

 

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Ein ganz herrlicher Supperclub, die Rezepte und eine Nominierung

Zunächst mal:

Eine Bloggerkollegin, die liebe Franziska von have a try  (ein ganz ein schöner Blog! Mit super Rezepten und tollen Fotos)hat carokochtvegan für den Liebster-Award nominiert, und das finde ich meganett.

Ich freu mich total! Ganz herzlichen Dank, ich werde die Fragenbeantwortung und die „Weiternominierung“ aber sein lassen 😉

Ey, – Update-  die Tollen 2 von einem meiner absoluten Lieblingsblogs von schwesterlein an lesterschwein haben carokochtvegan auch nominiert. geilo! Ihr seid die besten!

Superschöne Sache, aber ich bin schon froh, wenn ich meine Rezepte mal schnell so nebenher in die Tastatur zu hämmern schaffe.

Zum gestrigen Supperclub.

Hui, schon wieder so nett. Und bis jetzt die lustigste Runde, glaub ich.

Schön, dass Ihr da wart. Uns/Mir hat es riesenSpaß gemacht.

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Und natürlich, wie versprochen, die Rezepte.

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Pfannkuchenröllchen mit Salat

Für den Salat war der liebe F. zuständig.

„mit Dressing, halt!“ sagt er.

„aus Senf, Balsamico, Apfeldicksaft – der ist übrigens super für Dressings – Kürbiskernöl, Salz Pfeffer“ – lecker war’s!!

Die Röllchen:

Für die Pfannkuchen (ich verwende das Rezept von – na klar- Isa Chandra Moskowitz, aus „Vegan Brunch“)

Für die grüne Version einfach eine Handvoll TK-Blattspinat auftauen lassen, mixen und unter folgenden Teig rühren:

1 1/2 Tassen Pflanzenmilch

3/4 Tasse helles Dinkel- oder Weizenmehl

1/4 Tasse Kichererbsenmehl  (hier gehts mit dem Abmessen nicht so genau!! Einfach insgesamt eine Tasse Mehl solltet ihr zum Schluss haben 😉 )

1 gehäufter EL Speisestärke

1 EL Öl

1/2 TL Salz

am besten mit dem Pürierstab zu einem homogenen teig mixen.

Mindestens eine halbe Stunde quellen lassen.

Pfannkuchen ausbacken.

Für die Füllung:

200 g Sonnenblumenkerne, über Nacht einweichen

am nächsten Tag abgießen und mit

Saft einer halben Zitrone

evtl. ein wenig Wasser

Salz

zu einer feinen Paste pürieren.

Abschmecken mit:

gemischten Kräutern

1 geriebenen Knoblauchzehe,

Salz, Pfeffer.

Wenn die Füllung fest werden soll (ich wollte das so) dann noch

100 ml Kokosfett (leicht erwärmt)

unter die Sonnenblumenkernmasse rühren.

Die Pfannkuchen damit füllen, aufrollen.

In den Kühlschrank stellen. Vorm Servieren in Röllchen schneiden.

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Das Gulasch.

Aufgemerkt jetzt kommt ein „Handvoll davon, Prise hiervon“-Freestyle-Rezept. Nichts für Abwiegfreaks 😉

In meinem Gulasch wird die Soße „getrennt“ zum „Fleisch“ zubereitet, deswegen ist es vollkommen wurscht für welches Fleischersatzprodukt ihr euch entscheidet. Gestern gabs Seitan und gemischte Pilze rein. Für den Alltag tuns auch diese „Sojabrocken“ oder Räuchertofu, oderoderoder

Eben diesen auserwählten Fleischersatz in dem Topf in dem ihr auch die Soße kochen wollt, in Öl scharf anbraten.

Richitg schön braun soll alles werden.

Derweil

mindestens 3 Zwiebeln, grob würfeln
Sellerie , Karotten, Lauch  auch grob würfeln. Zusammen sollte es Gemüse mindestens auch so viel sein wie die Zwiebeln.

Den Fleischersatz raus aus dem Topf und erstmal beiseite stellen.

Im gleichen Topf die Zwiebeln wieder richitg heiß anschwitzen, sie dürfen an  eineigen Stellen ruhig schon braun werden.

Dann das Gemüse dazu und ebenfalls mit braten. Es muss tatsächlich Stellenweise braun, fast schon ein bißchen dunkelbraun werden. Sonst schmeckt die Soße hinterher nicht so gut.

1/2 Tube Tomatenmark mitrösten

Habt ihr eine wirklich schöne Farbe,

dann noch

1 EL Paprikapulver, edelsüss drüberstäuben kurz mitrösten.

Dann mit Gemüsebrühe und einem guten Schuss Sojasoße ablöschen, das gemüse sollte bedeckt sein.

Den Bodensatz gut lösen.

2 Lorbeerblätter mit rein.

Deckel drauf und mindestens 1 Stunde kochen lassen, bis das Gemüse richtig Matsche ist.

Lorbeerblätter rausfischen, alles fein pürieren und  mit

Salz, Pfeffer, Paprika abschmecken.

Angebratenen „Fleischersatz“ einrühren und kurz ziehen lassen.

Die Knödel:

150 g Hartweizengrieß

350 g helles Dinkel- oder Weizenmehl

1/2 TL Salz

1/2 P Trockenhefe

mit ca. 250 ml   Mineralwasser (mit Kohlensäure)

zu einem weichen Teig verkneten.

In den Teig

3-4 feingeschnittene Semmeln oder Brezen

einarbeiten.

Aus dem Teig 2 große Laibe formen.

Einen Dämpfaufsatz mit einem Geschirrhandtuch auslegen.

Die Knödel darauflegen und ca. 20-25 min dämpfen.

In Scheiben schneiden. fertig.

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Der Käsekuchen

Das Originalrezept ist von Miyoko Schinner aus „Artisan vegan cheese“ und haut mich  – ganz ehrlich- von den Socken.

schmeckt wirklich, wirklich supergut (ganz anders als die Tofukäsekuchen, der Unterschied besteht in dem extra gereiften „Cashewquark“), dauert aber wirklich, wirklich megalang in der Vorbereitung – 3 Tage….Hier kommt meine Version:

350 g Cashewkerne, über Nacht einweichen

abgießen, mixen und auf ca 40 Grad bringen, also lauwarm – In meinem High-Speed-Mixer hat die Masse das eh nach ca 4 min mixen.

Dann mit 2 EL Sojajogurt verrühren.

In eine Glasschüssel füllen und bei Zimmertemperatur ca. 24-48 h reifen lassen.

Herraus kommt ein dicker, etwas zäher, saurer „Cashewquark“, der sich im Kühlschrank locker ne Woche hält.

Wenn das geschafft ist, gehts weiter mit dem Boden:

1/2 Tasse Haferflocken

1/2 Tasse Walnüsse

3 EL Mehl nach Wunsch (Weizen, Dinkel, Buchweizen,….)

miteinander mixen.

Die Mischung mit

3 EL Öl und

2-3 EL Ahorn- oder Agaven-, oder Apfelsicksaft

verrühren. Die Mischung sollte nicht zu feucht sein.

Dann in eine mit Backpapier ausgelegte Springform drücken. Kühl stellen.

Für die Füllung:

Den Cashewquark

1 Dose Kokosmilch

300 g Seidentofu

1 Tasse Zucker (erstmal weniger nehmen und nach dem Mixen evtl nochmal nachsüßen)

3 EL Ahornsirup (optional)

3 EL Speisestärke

2 EL Rum (optional)

Zitronenschale von einer Zitrone

2 EL Zitronensaft (evtl etwas mehr, das kommt darauf an wie sauer euer „Quark“ geworden ist)

1 gestr. TL Vanillepulver

1 TL AgarAgar oder ein Päckchen „Agaranta“ oder „Agartine

1/4 TL Salz

Miteinander pürieren. Abschmecken mit evtl mehr Zitronensaft und Zucker.

Auf den Boden gießen und bei

150 Grad Umluft, ca 1 1/4 h backen lassen.

Danach gut ausküheln lassen. Am besten über Nacht.

Dazu gabs gestern:

Himbeersoße aus

1 P TK-Himbeeren gemixt,

abgeschmeckt mit oberleckerem

Orangen-Shrub (Feine Sache! Sorry, Hannah, ich vergass ganz das zu erwähnen!!!!)

und Zucker.