FlowerPower-Sonnenblumen-Bolognese

Coole Sache!

Blumen statt Fleisch.

Naja, also Sonnenblumenkerne halt.

Schmeckt lecker und ist natürlich (!) megagesund.

Zum Fleischesser-Familie, -Freunde, – Brüder, -Wasweißich reinlegen, würde ich aber trotzdem die Sojavariante bevorzugen.

Nichtsdestotrotz: „Die beste Bolognese, die ich bis jetzt gegessen hab!“ sagt F. – Na dann!

Ich habe die doppelte Menge gekocht – das gibt einen riesen Topf voll – und dann ein paar Gläser eingekocht.

Im Dämpfer (mit neuem Deckel) -1 h bei 90 – 100 Grad. klappt prima!

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100 g Sonnenblumenkerne in einem Mixer grob hacken.

1 Zwiebel, fein gewürfelt und

1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt

in Olivenöl anschwitzen.

1/2 Knolle Sellerie, fein gewürfelt

1 gelbe Rübe, fein gewürfelt

1 kleine oder 1/2 Stange Lauch, fein gewürfelt

mit anschwitzen.

Die Sonnenblumenkerne dazugeben.

2 EL Tomatenmark

ins SonnenblumenkernGemüse geben und mit anschwitzen, bis sich ein Belag am Boden bildet.

Mit

100 ml Rotwein (oder Gemüsebrühe) ablöschen und einkochen lassen.

Dann mit

100 ml Hafer- (oder anderer Plflanzen-)milch ablöschen. Wieder einkochen lassen.

1 kleine Dose Tomaten (400 g ) dazurühren und

ca. 400 ml Wasser oder Geemüsebrühe, bis zu gewünschten Konsistenz angießen.

Ein paar Rosmarinadeln dazugeben, salzen.

40 min oder länger (umso besser) kochen lassen, bis das Gemüse schön weich ist.

Abschmecken mit Salz, Pfeffer, Oregano, Thymian.

(Vollkorn-)Nudeln dazu kochen.

Los gehts!

 

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Vollkorn-Frucht-Muffins

Plan für heute:

Einen Muffin in der Sonne im Garten essen.

Dafür brauche ich: Einen Muffin (Garten hab ich schon, Sonne auch da)

Und vielleicht einen nicht ganz so Ungesunden (Jung und dünn wird man von den Muffins allerdings nicht 😉 )

Ich mag Vollkornkuchen.

Schon immer.

Diese Schmuckstückchen kann ich mir auch prima auf nem Frühstücks-/Brunchbuffet vorstellen.

Und damit wirklich niemand was zu meckern hat, lassen wir gleich auch noch das Soja raus.

(Anmerkung: Ich habe gegen einen angemessenen BioSojakonsum genausowenig wie gegen Amaranth und Chiasamen 😀 Einen guten Artikel dazu gäbe es übrigens hier )

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Genug Gelaber -> Rezept:

Ofen vorheizen (150 Grad Umluft)

1 Handvoll Rosinen oder getrocknete Aprikosen zusammen mit

1 EL Vollkornmehl grob hacken (dann pappen die Stücke nicht so zusammen)

vermischen mit:

1 mittelgroße gelbe Rübe, geraspelt

1 mittelgroßer Apfel, klein gewürfelt

Saft und Schale von 1 Zitrone

In einer Schüssel

200 g Vollkornmehl

1 gehäuften TL Leinmehl

1 TL Backpulver

1 gestrichnenen TL Natron

1 Prise Salz

miteinander mischen.

In einer anderen Schüssel

80 ml Öl

100 g Vollrohrzucker

1 EL Ahornsirup (oder auch Apfeldicksaft, Reissirup,….)

100 ml Apfelsaft

verühren.

Auf die Mehlmischung gießen. Vermengen bis es keine Klumpen mehr gibt. Rüben-Apfel-Rosinen-Sache  zusammen mit

1 EL Sprudelwasser unterheben.

In 12 Muffinförmchen füllen und bei 150 Grad Umluft ca 20 min backen.

Vegan für Superfit und Youth und Amaranth und Chiasamen

Im Moment las ich einen tollen, lesenswerten Blogeintrag von einem sehr, sehr schönen Blog, den ich herzlich gerne verfolge.

Den hier.

So schauts aus.

vegan und dünn und jung und schön???

Ich bin tatsächlich nicht dünn. Nee, also wirklich nicht. (du? vegan? sieht man gar nicht! – ? )

Nerodermitis habe ich im Winter tasächlich seit kurzem wieder (Ach was?) Meine Schuppenflechte ist nie ganz verschwunden und Erkältung hatte ich die letzten 3 Monate, na fast….

Außerdem, ich sehe auch tasächlich so alt aus , wie ich bin. (ja echt!)

Aber unglücklich bin ich nicht 😉

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Nicht falsch verstehen. Ich liebe, liebe, liebe unser „Vegan-sein“. Ich habe überhaupt nichts gegen gesundes Essen, gegen Amaranth und Chiasamen schon gleich dreimal nicht.

Und ich finde jeden (!) Grund super, der Menschen dazu bewegt weniger/gar keine Tierprodukte mehr gedankenlos zu konsumieren.

Meine Beweggründe sind/waren aber schon immer moralische, ethische.

Mit dem gängigen Schönheitsideal, Fitness-, Jugend-, Immergesundundfitwahn habe ich meine Probleme.

Lange Rede, kurzer Sinn:

In diesem Blog gehts ums Essen.

Möglichst tierleidfrei! und klimafreundlich.

Das wars.

Liebe Grüße

Eure caro

Himbeer-Vanille-Torte… gemixt…nicht gebacken….also quasi roh

Die Sache mit der Rohkost find ich an sich tatsächlich spannend.

Und dass man oberleckere Dinge auch roh zubereiten kann, das glaub ich auch.

Die Torte hier zum Beispiel.

Meine ist allerdings sicherlich nicht 100%ig roh,

dafür müsste man mehr auf die Zutaten achten.

Die Cashewkerne zum Beispiel, die Vanille und den Ahornsirup (gibts den roh überhaupt?)

Nun gut.

Mir ists wurscht 😉

Und wer roh mag, der machts roh…dürfte kein Problem geben.

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Für eine kleine Springform (18cm)

150 g Cashews

für mindestens 3h, besser über Nacht einweichen.

100 g Mandeln mit

12 Datteln

im Mixer zerkleinern bis ein klebriger Teig entstanden ist.

Den Teig in eine mit Frischhaltefolie ausgekleidete Springform pressen.

250 g Himbeeren (ich hatte TK)

auftauen lassen.

Ein bißchen mehr als die Hälfte mit

6 -8 Datteln (oder Süße nach Wunsch)

gut mixen.

2 TL Leinmehl untermixen und kurz quellen lassen.

Evtl. nochmal nachsüßen und danach auf den Boden streichen.

Die restlichen Himbeeren darauf verteilen.

Die eingeweichten Cashews mit

1/2 TL Vanillepulver

Saft einer Zitrone

2 EL Ahornsirup (oder Süße nach Wunsch)

2 EL Kokosfett/-öl

zu einer feinen Creme mixen.

Auf die Himbeeren gießen, glatt streichen.

Den Kuchen für ein paar Stündchen ins Gefrierfach stellen.

Oder über Nacht in den Kühlschrank.

Spinatknödel mit Tomatensoße und Olivenölbröseln

Am besten werden vegane Knödel im Dämpfer. Finde ich.

Leider hats mir -ohne Witz- beim gestrigen Spinatknödel Dämpfen doch tatsächlich einfach mal so den Glasdeckel meines herzelieben WMF-Dämpfers zerrissen.

Häh?

Ja doch, sowas gibts. Traurig, aber wahr. WMF kriegt ne Mail.

Jetzt aber zu den Knödeln.

Wer keinen Dämpfer (mehr ) hat, der wickelt die Teigrollen in Geschirrtücher bindet die Enden zu und lässt sie so 20-25 min im leicht siedenden Salzwasser.

Funktioniert auch.

Ich mache immer zwei große Knödel.

Die Scheiben lassen sich toll am nächsten Tag in der Pfanne braten.  Oder aber einfrieren.

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Für 2 rieeesenKnödel:

750 g Knödelbrot, oder „altes“ Weißbrot, gewürfelt

600 g TK-Blattspinat

250 ml Hafer (oder andere Pflanzen-)milch

3 EL Kichererbsenmehl (alternativ Sojamehl oder 4 EL Weizen-/Dinkelmehl)

3-6 EL Semmelbrösel

4 EL Hefeflocken (optional)

2 Knoblauchzehen

Salz, Pfeffer, Muskat

3 EL Olivenöl

4 EL Semmelbrösel

 

Das Rezept (falls wirklich wer eins braucht für meine Basic-Tomatensoße findet ihr hier.

Das Knödelbrot in eine Schüssel geben mit der kochenden (!) Hafermilch übergießen und schnell abdecken, zB mit Frischhaltefolie.

Kurz durchweichen lassen. Derweil:

Die Tomatensoße ansetzen und

Den Spinat auftauen lassen. Schnell geht das mit gaaaanz wenig Wasser in einer Pfanne mit Deckel.

Dann gut ausdrücken.

Das Kicherebsenmehl mit 3 EL Wasser glattrühren und unter das eingeweichte Knödelbrot kneten. Den Spinat und den geriebenen Koblauch, Salz, Pfeffer, Muskat und Hefeflocken dazumischen.

Schön durchkneten. Je nachdem wie feucht der Teig ist, Semmelbrösel dazugeben. Der Teig sollte gut formbar sein.

Abschmecken.

Den Teig in zwei Teile teilen, aus jedem Stück eine Rolle formen.

In einem Dämpfer (oder auch nicht -> siehe oben)

ca 25min dämpfen lassen.

Derweil 4 EL Semmelbrösel mit 3 EL Olivenöl und etwas Salz in einer Pfanne goldbraun rösten.

Die fertigen Knödel etwas ausküheln lassen, dann härten sie nach und lassen sich wesenlich besser schneiden.

Schneiden und mit Tomatensoße un den Bröseln servieren.