Zitronen-Mohn-Kuchen

Also an veganen Rührteigen probier ich ja schon eeeewig rum.

Vor ein paar Wochen habe ich mir das Buch „Vegan backen“ von Nicole Just gekauft.

Tolles Ding.

Der erste Rührteigkuchen (Nusskuchen mit Apfel) war wirklich lecker, allerdings bröselig. Und nach dem Backen und vorzeigeääßigen Aufgehen sackte er in der Mitte wieder ein.

Wie so oft die Rührteige ohne Ei.

Nervig.

Ich stell mir Kastenkuchen so richtig schön klassisch vor. Hochgegangen, in der Mitte so ein Riss…na Ihr wisst schon, was ich meine.

Das ist tatsächlich kein bißchen einfach.

Es klappt aber.

Hier zum Beispiel.

„Leinmehl“ (z.B. von Rapunzel) is your friend.

Bitteschön:

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300 g Dinkelmehl hell

2 gehäufte TL Backpulver

1 Pr Salz

1 leicht (!) gehäufter EL Leinmehl

4 EL Mohn, gemahlen

1/2 TL Kurkuma (muss nicht sein, macht aber alles schön gelb)

in einer Schüssel gut vermischen

200 g Sojajogurt natur oder Vanille

130 g Zucker

125 ml Öl

Saft und abgeriebene Schale von einer Zitrone

in einer anderen Schüssel gut verrühren bis sich der Zucker beginnt aufzulösen.

Auf die Mehlmischung gießen und verrühren.

100 ml Sprudelwasser einrühren.

In eine gefettete Kastenform füllen und bei 150-160 Grad Umluft ca 40 min backen (Stäbchenprobe!)

Nach dem Erkalten mit Puderzucker besäuben oder glasieren. Mit Zitronenglasur, klar.

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Spätzle mit „Rahm“fenchel

Seit Neuestem gibts bei uns statt Pflanzensahne, nur noch selbstgemachte Cashewsahne.

Soßen werden damit wirklich megagut. Wesentlich besser als mit Sojasahne und Co.

Da ich seit nem 3/4 Jahr auch stolze Besitzerin eines HighSpeedMixers bin, ist das tatsächlich auch ÜBERHAUPT kein Problem.

Die Cashews muss man damit nichtmal einweichen.

Wessen Küche kein solch Zauberwerk ziert, der kommt ums Einweichen nicht drumrum.

Am besten über Nacht. Je nach Mixer/Pürierstab reichen aber auch so 1-2 h.

Einfach mal ausprobiern.

Mein Rezept für Cashewsahne ist denkbar einfach. 1 Tasse Cashews, 2 Tassen Wasser, gut, gut, gut mixen. Fertig.

Beim Aufkochen dickt die „Sahne“ noch ziemlich an. Ihr müsst dann eure Soße also evtl. nochmal verdünnen.

Und jetzt zu den Spätzle:

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Für 4-5 Personen (Ich frier mir immer gleich nen Teil davon ein)

300 g Hartweizengrieß

200 g Weizen(vollkornmehl)

4 EL Sojamehl oder Speisestärke

ca 1/2 TL Salz

ca 300-400 ml Wasser

Die trockenen Zutaten vermischen. Mit dem Wasser nach und nach zu einem zähen Teig verrühren. Je nachdem wie flüssig, ihr den Teig macht um so länger werden nacher eure Spätzle.
 Den teig gut „abschlagen“ Dann abdecken und mindestens 1/2 h quellen lassen (wichtig!)

Derweil könnt ihr euren Fenchelrahm vorbereiten.

2 Knollen Fenchel

vierteln und in feine Streifen schneiden.

In einer Pfanne mit wenige Öl anschwitzen.

2 Knoblauchzehen, in Scheiben und

4 getrockente Tomaten, in feine Streifen geschnitten kurz mit schwitzen.

Mit 50 ml Orangensaft ablöschen, einkochen lassen.

150 ml Cashewsahne (Rezept s.o) angießen.

Kochen lassen bis der Fenchel weich ist, evtl nochmal verdünnen, falls die Sahne zu sehr andickt.

Mit Salz und Pfeffer würzen.

 

1 großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen.

Den Spätzleteig mit dem Spätzlegerät eures Vertrauens (ich hab so eine Scheibe mit Löchern drin = super ) in das kochende Wasser schaben.

WEnn die Spätzle oben schwimmen, sind sie fertig. Mit dem Schaumlöffel rausfischen, kurz abschrecken. Fertig.

So lang rumbatzen, bis der ganze Teig aufgebraucht ist.

 

Müsli-Cookies

Na wenn schon kein Supperclub,

dann wenigstens Kekse.

Ich bin bester Hoffnung, dass es evtl diesen Jahres doch noch nen feinen Supperclub geben kann, dann auch den „Wie im Wirtshaus“, versprochen.

Bis dahin müsst ihr euch mit Cookies begnügen.

Schmecken aber ziemlich lecker.

Und man könnte fast schon gesund (naaaajaaa…) dazu sagen, weil Vollkorn, und Vollrohr und Amaranth mit Eisen und so…..

DSC01608Für ca 30 kleine Cookies (Zwei Bleche voll):

175 g Dinkelvollkornmehl

1/2 TL Backpulver

1 Pr Salz

100 g Vollrohrzucker

125 g weiche Margarine

2 EL Mineralwasser

3 EL gehackte Bitterschokolade

3 EL gehackte Rosinen

1/2 Tasse Amaranth, gepufft

1/2 Tasse feine Haferflocken

 

Den Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.

Margarine mit dem Zucker schaumig rühren. Mehl, Backpulver und Salz vermischen. Unter die Margarine-Zucker-Mischung rühren. Das Wasser dazurühren. Die restlichen Zutaten unterheben.

Mit 2 TL Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Mit nassen Händen die Cookies flach drücken, sie verlaufen nicht sehr stark.

Für ca 7 min backen, nicht zu braun werden lassen!