Süßer Amaranthauflauf

Geschichte 1:

Als Kind war die einzige Süßspeise, die ich wirklich gern mochte, Quarkauflauf.

Ich habe schon ein paar vegane, süße Auflaufrezepte ausprobiert.

Meistens Getreidebrei in Auflaufform gebacken.

Kann man essen.

Muss man aber nicht.

Geschichte 2:

Ich wette, JEDE/R Mama/Papa, die/der sich und ihr/sein Kind vegetarisch/vegan ernährt,

wird irgendwann in die Eisen-Disskussion verwickelt.

Ich seh die Sache ziemlich gelassen, da ich noch NIE einen Eisenmangel hatte.

Nicht einmal in der Schwangerschaft.

Ja gut.

Also, die Eisen-Disskussion brachte mich drauf, mal wieder einen Blick auf mein tolles (!)

Vebu-Küchenposter mit allen wichtigen Mineralstoffen, Vitaminen, blabla und der Info, in welchen Lebensmitteln sie enthalten sind, drauf, zu werfen.

Cooles Ding.

Eisen – Amaranth 9,0 mg/100g

Nicht schlecht.

Und deswegen gibts heut mal wieder Eisen. In Form von Amaranth. In Form von Auflauf.

Der Auflauf ist warm ziemlich weich. lauwarm lässt er sich aber dann wunderbar schneiden.

DSC01422

250 g Amaranth in

625 ml Hafermilch (oder andere Pflanzenmilch)

aufkochen und ca 40 min mit wenig Hitze garen. Öfter mal umrühren.

Wer mag gibt noch eine Handvoll Rosinen dazu.

275 g Seidentofu mit

60 ml Öl

80 ml Agavendicksaft (mit Zucker klappts natürlich auch)

Saft einer Zitrone

Zitronenabrieb

Vanillepulver

fein pürieren.

150 g helles Dinkelmehl

1/2 TL Natron

einrühren.

1 gestrichener EL Leinmehl (von „Rapunzel“, könnte mit Sojamehl oder Speisestärke auch klappen, aber das muss ich erst noch ausprobieren)

ganz schnell in den etwas abgekühlten Amaranth-Brei rühren.

Den Amaranthbrei mit dem Teig vermischen.

In eine gefettete Auflaufform gießen.

Bei 150 Grad Umluft ca. 45 min backen.

Bei uns gabs Zwetschgenkompott dazu. Apfelmus stell ich mir auch lecker vor.

In eine

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12 Gedanken zu “Süßer Amaranthauflauf

  1. sieht super saftig aus! warst du denn in deiner schwangerschaft schon veganerin oder vegetarierin? wie ernährst du deine Kinder? lg

    • Hey,
      ich habe in meiner Schwangerschaft noch ab und zu Milchprodukte gegessen. Aber ob das bißchen viel ausmachte…ich glaubs nicht.
      Mein Sohn isst ganz normal mit uns veganes Essen, trinkt aber Kuhmilch und isst auch bei der Oma oder ausser Haus vegetarisch.
      Er wird irgendwann schon selber wissen, was er essen möchte und was nicht 🙂
      Liebe Grüße

      • Gut ist er geworden 🙂 noch warm war er suuuuperlecker 🙂 kalt ist er mir jetzt fast etwas zu heavy, und stimmt, man braucht was dazu, aber ich hab grad nix 😉

  2. Hallo Caro.
    Ich muss gestehen, ich bin bekennender Fleischfresser…und Küchenleiter. Wir möchten demnächst in unserem Altenheim eine Vegetarisch/vegane Woche anbieten, um unseren Bewohnern und natürlich auch unserem Küchenteam das Thema näher zu bringen. Da bin ich bei der Ideensuche über deinen Blog gestossen. Schöne Rezeptideen und ich mag es wie du schreibst. Außerdem finde ich deine Einstellung zur Ernährung deines Kindes gut. Er wird irgendwann selber entscheiden, was er mag und was nicht und ich finde es wichtig den Kindern alle Richtungen offen zu halten. Essen ist so eine wundervolle Sache, man darf sich nicht durch Engstirnigkeit den Weg verbauen tolle, leckere Gerichte zu genießen.
    Mach weiter so, ich werde bestimmt noch öfters reinschauen.
    GlG, Chris

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