Easy-Peasy Apfel-Marzipan-Tarte

Wir haben nen Apfelbaum im Garten.

Deswegen gibts nun viele Apfelrezepte.

Hier ein toller Kuchen.

Weil sowas von einfach.

Die Füllung besteht aus genau zwei Zutaten.

Genau: Apfel und Marzipan.

Wer braucht denn auch mehr?

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Für den Teig:

150 g Mehl

1/2 TL Backpulver

65 g weiche Margarine

65 g Zucker

1 EL Sojajojurt oder Soja-/Hafer-/Reismilch oder Soja-/Hafersahne

Vanillepulver

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten.

In Frischhaltefolie wickeln und ca 30 min in den Kühlschrank legen.

Anschließend ausrollen und eine Tarte- oder Springform damit auslegen.Mit einer Gabel einstechen und mit

1 EL Semmelbrösel bestreuen.

Für die Füllung

4-5 große Äpfel (ca 1kg ungeschält)

schälen, vierteln, entkernen. Anschließend grob raspeln. Das geht prima und ruckizucki mit der Küchenmaschine.

Von

200g Marzipan ein kleines Stück abnehemen. Zwischen zwei Frischhaltefolien ausrollen und was schönes Austechen..Herzchen, Blümchen, Sternchen, Kätzchen…

Den Rest auch mit der Küchenmaschine grob raspeln. (das geht noch supererer als es sowieso schon geht, wenn das Marzipan 1-2 Stündchen im Kühlschrank war)

Marzipan- und Apfelraspel vermischen, evtl noch nachzuckern (wer unbedingt will)

Ab damit in die Tarteform.

Mit den Austecherleinchen belegen.

Bei 160 Grad Umluft ca 45 min auf unterer Schiene backen.

Falls das Marzipan zu dunkel wird einfach mit Alufolie abdecken.

Ist aber eh wurscht, weil man ja später sowieso Puderzucker drüberstäubt, weil das megalecker aussieht.

Fenchelpizza mit frischen Tomaten

Okay, ich sehs ja ein.

Nicht jeder braucht ein Hochzeitstortenrezept.

Aber eins für Fenchelpizza mit frischen, bunten Tomaten aus dem Garten (oder aus dem (Bio-)Laden…geht auch…klar)

Schmeckt ziemlich gut.

Das „Käsige“ ist Hefeschmelz. ich mache ihn ein bißchen anders als in den  üblichen Rezepten. In meinem Rezept lässt sich die Fettmenge ganz einfach reduzieren .

Es sei allderdings gesagt, ihr Lieben: Je mehr Fett umso käsemäßiger kommt das Ding aus dem Ofen.

DSC01375Für den Teig:

400 g Mehl (ich nehme Dinkel, halb Vollkorn, halb 603er)

1 P Trockenhefe

1 TL Agavendicksaft oder Zucker

1 TL Salz

3 EL Olivenöl

ca 300 ml lauwarmes Wasser (je mehr Vollkorn umso weicher sollte der Teig sein)

Alle Zutaten mit der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig kneten. Schön lang kneten lasssen (ca 10 min!) Der Teig sollte sich vom Schüsselrand lösen.

Dann mit Frischhaltefolie abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen (mind 40min oder bis der Teig sich verdoppelt hat)

Derweil einen Hefeschmelz zubereiten.

Dafür:

2 gaaaanz fein gehackte Knoblauchzehen in

ca 3 EL Öl anschwitzen (s.o. wer mehr/weniger Fett nehmen will, der tut dies einfach)

mit 250 ml Sojamilch ablöschen.

Aufkochen lassen.

2 EL helles Mehl mit etwas Sojamilch oder Wasser ganz galtt rühren.

In die kochende Milchrühren. Mit dem Schneebesen (ja genau, das Puddingprinzip)

Die Pampe wird jetzt schön dick.

Vom Herd nehmen.

1 TL Senf

5 EL Hefeflocken einrühren.

Salzen.

Fertig.

Zwei Tomaten in feine Scheiben und

2 kleine Fenschelknollen auch in ganz feine Streifen schneiden.

Den gegenagen Teig auf einem Backpapier ausrollen und auf ein Blech legen.

Mit Tomaten scheiben belegen und den Hefeschmelz darüber verteilen.

Mit dem Fenchel und halbierten, bunten Kirschtomaten belegen.

bei 200 Grad auf unterster Schiene ca 30 min backen.

Großartige Menschen, große Torten

Mal wieder lang nichts gebloggt.

Ich war beschäftigt.

Mit diesem Ding:

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Für eine ziemlich schöne Hochzeit mit ziemlich schönen Menschen.

Supergut wars!

Das Innenleben des Kuchengeräts bestand aus

KokosBeerenkuchen gefüllt mit Kokoscreme

HimbeerSchokoladenkuchen gefüllt mit Beerencreme

Aussenrum Marzipan.

Ganz einfach.

Das Rezept für die Kokosschicht ist das gleiche wie für die Kokos-Beeren-Muffins, die doppelte Menge des Rezepts reicht für eine Springform.

Das Himbeer-Schoko-Original ist aus -wer hätte es gedacht- Isa Chandra Moskowitz „Vegan with a vengeance“

Ich habe es ein bißchen verändert und umgerechnet in Gramm und für eine normale Springform. Bittesehr:

400 g Mehl

100g Kakaopulver

1 P Backpulver

1 Pr Salz

600 ml Sojamilch

230 ml Öl

450 g Himbeermarmelade (die Hälfte kommt in den Teig, mit der anderen wird der Kuchen nach dem Backen gefüllt)

1 TL Vanillepulver

350 g Zucker

Mehl, Kakao, Backpulver und Salz vermischen.

In einer anderen Schüssel Sojamilch, Öl, die Hälfte der Marmelade, Vanille und Zucker mit dem Handrührgerät verrühren.

Die Mehlmischung draufkippen und kurz unterrühren, bis keine Klumpen mehr da sind.

Den Teig in einer gefetteten Springform bei 150 grad Umluft ca 45 min backen.

Nach dem Auskühlen waagrecht in zwei Teile schneiden und mit der restlichen Marmelade füllen.

Das Rezept für die Cremes:

Kokos- oder Beerencreme

400 ml Kokosmilch oder 1 P Tk-Beeren gemischt

1 P Vanillepuddingpulver

60 g  Puderzucker (die Beerencreme verträgt evtl etwas mehr)

250 g Alsan

 

Die Beeren auftauen pürieren und durch ein Sieb streichen.

Mit Wasser oder Saft auf 400 ml auffüllen.

Dann aus Beerenpüree/Kokosmilch und dem Puddingpulver nach Packungshinweis einen Pudding kochen.

Driekt auf den heißen Pudding eine Schicht Frischahltefolie legen, damit sich keine Haut bildet. Auskühlen lassen.

Die Alsan schonmal aus dem Kühlschrank nehmen.

Das Wichtigste ist jetzt, dass Alsan und Pudding die gleiche (Zimmer-)Temperatur haben.

Die Alsan mit dem Puderzucker richtig schön luftig schlagen.

Löffelweise (Wirklich wichtig!!!!) den Pudding unterrühren.

Das wars.

 

Apfel-Gitter-Kuchen

Am Wochenende buk ich einen Apfelkuchen.

Nach einem amerikanischen Apple-Pie-Rezept.

Damit begann das Drama.

Ich fand ihn eigentlich ganz gut.

Andere voll blöde.

Die wollten ganz normalen (!) Apfelkuchen.

Applepie???? Jaja……

Naaaaaaaaaa gut.

Bitteschön.

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(Obacht! Wie so oft. Rezept für KLEINE Springform, für eine normale Mengen verdoppeln!)

Für den Mürbteig:

125 g weiche Margarine

125 g Zucker

250 g Mehl

1 pr Zucker

2 EL Sojajogurt

möglichst schnell zu einem recht weichen Mürbteig verkneten. Nicht zu lange kneten sonst wird der teig „brandig“.

Eine flache Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Derweil

3-5 Äpfel (je nach Größe)

schälen, entkernen und in feine Scheiben schneiden. Mit

2 EL Zucker (evtl mehr, je nach „Apfelsäure“)

2 EL Rosinen

2 EL Sojajogurt

1 EL Speisestärke

1 Pr Zimt

vermischen.

2/3 des Teigs ausrollen und in die Springform legen.

Den Rand schön hoch formen.

Die Apfelmasse darauf verteilen.

Den restlichen Teig ausrollen und in Streifen schneiden. Als Gitter über die Äpfel legen.

Mit Sojajogurt bestreichen und mit ZimtundZucker bestreuen.

Bei 150 Grad Umluft ca 45 min auf unterer Schiene backen.

Total cashewcremiges Kartoffel-Kichererbsen-Curry

Es herbstelt…

Kochen wir Curry.

Das passt zum Regen und zum Wind, dem kalten.

Das Curry wird wahnsinnig-mörder-cremig. Durch Cashewcreme und Kokosmilch.

Wer keinen guten Mixer/Pürierstab oder keinen Bock auf Cashew-Einweich-Stress hat, der nimmt statt der Cashews einfach ein Päckchen Pflanzensahne.

Soooo supercremig wirds dann aber nicht. Also wer die Muße und den Mixer hat, ran an die Nuss.

Das Rezept gibt einen richtig großen Topf voll.

Der reicht für 2-3 Leute 2-3 Tage 🙂

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100 g Cashewkerne

mindestens 3 h in Wasser einweichen, besser über Nacht. Danach zusammen mit dem Einweichwasser zu einer feinen Creme vermixen.

1 große Zwiebel mit

2 Knoblauchzehen und

1 2cm-Stück Ingwer

im Mixer oder mit dem Pürierstab fein pürieren. (Falls genervte Verzweiflung ein bißchen Wasser dazugießen, dann gehts besser)

Das Zwiebepüree in

2 EL Öl

solange anschwitzen bis es eine schöne braune Farbe angenommen hat.

Dann

2 TL Garam Masala (ich mische meins selber aus Kreuzkümmel, Kardamom, Zimt, Nelken, Pfeffer)

1 TL Kurkuma

1 EL Tomatenmark

kurz mitrösten.

2 Süßkartoffeln, gewürfelt

500-700g Kartoffeln, gewürfelt

kurz mitanschwitzen.

Mit Wasser angießen, so dass die Kartoffeln fast bedeckt sind.

Leicht kochen lassen, bis die Kartoffeln gar sind.

Währenddessen

1 rote Zwiebel, in Streifen in einer Pfanne mit Öl knusprig braun braten.

1 Glas/Dose Kicherebsen zum Curry geben.

Mit der Cashewcreme und

1 Dose Kokosmilch angießen und offen bis zur gewünschten Konsistenz einkochen lassen.

Salzen, Pfeffern mit der gerösteten Zwiebel und wer hat frischem Koriander servieren.

Wohligwarmcurry, herbstistmirdochegal, leckerschmecker.