Caros kleine Sandwichparade

Und Teil 3 meiner kleinen Reihe „Vor-dem-Urlaub-hau-ich-noch-raus-was-geht“

Sandwiches!!!

Auf meinem letzten kurzen, wundervollen Prag-Trip aß ich in diesem wundervollen Cafe  glückselig einen ganz wundervollen Sandwich.

Da beschloss ich mich von diesem Tag an nur noch von Sandwiches zu ernähren.

Oder fast.

Scherz.

Lasst uns reinhaun 🙂

– Zucchini und Tofu“Feta“ im selbstgebackenen Dinkel-Sandwichbrot

– Chickpea-Salad-Sandwich

– Räuchertofu und Kräutercreme mit Grillpaprika im Körnerbaguette

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1. ZUcchini-Feto-Sandwich

Für das erste Schätzchen:

Das Brot backen (wer mag)

Sandwichbrotrezepte, dei findet ihr wie Sand am Meer im Netz.

Dann:

200g Naturtofu (bitte „Taifun“, immer dran denken: doofer Tofu, doofer Feto, doofes Sandwich)

in feine Scheiben aufschneiden.

Die Tofuscheiben in gut gesalzenem Wasser und dem Saft einer Zitrone aufkochen lassen.

Vom Herd nehmen und am besten über Nacht darin ziehen lassen.

 

Dann die Scheiben rausnehmen und mit

1 Zehe Knoblauch, fein gerieben

Olivenöl (der Tofu sollte bedeckt sein)

getrockneten Kräutern (Petersilie, Oregano, Thymian)

marinieren. So lang es geht im Kühlschrank durchziehen lassen.

2 Zucchini

mit dem Sparschäler in feine Streifen schneiden. Diese in einer Pfanne kräftig braun anbraten und mit

1 EL Balsamicoessig ablöschen.

Salzen.

Sandwich mit Tofu-Feta-Scheibchen, Grillzucchini, Salat und Tomate belegen.

Superduperleckerschmecker!

 

2. Chickpeasalad-Sandwich

Das Chickpea-Salad-Sandwich ist eins zu eins von meiner HERZEliebsten Vegan-Köchin Isa Chandra Moskowitz übernommen. Hier gibts das Rezept.

 

3. Sandwich mit Räuchertofu und Kräutercreme

Für die Kräutercreme:

125 g Alsan und

125 g Sojajogurt, natur

aus dem Kühlschrank nehmen, und bei Zimmertemperatur ein Stündchen stehen lassen.

Die Margarine mit dem Handrührgerät schön schaumig schlagen.

Teelöffelweise (!) den SojaJogurt darunterschlagen

Eine geriebene Knoblauchzehe

1 Handvoll gehackte Kräuter

unterrühren.

Salzen und Pfeffern

2 halbierte Paprikaschoten

im Backofen, volle Pulle, solange grillen bis die Haut richitg schwarz ist.

Dann rausholen und schnell in einen Gefrierbeutel stecken. Darin auskühlen lassen, danach lässt sich die Haut prima abziehen. In feine Streifen schneiden.

Körnerbaguette mit Kräutercreme bestreichen.

Mit feinen Räuchertofu- (ich nehme auch IMMER den von „Taifun“) Scheiben und gegrillter Paprika belegen.

SO! Ab in den Urlaub 🙂

kleine, feine Mini-Cheesecakes…

und noch ein Kucherezept:

Geht überhaupt nicht schwer.

Schaut schön aus.

Schmeckt ein bißchen nach veganem Millirahmstrudel (Toll!)

Und wer an Seidentofu kommt, hat überhaupt kein sonstiges Zutatenbesorgungsproblem.

So (!) mag ich das

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Für 24 kleine, feine Cheesecakes:

200 g Tofu, natur (von „Taifun“)

550g Seidentofu

Schale von einer Zitrone

Saft von zwei Zitronen

100 g Zucker

120 g Margarine, sehr weich

60 g Vanillepuddingpulver

miteinander gut pürieren.Das geht super im Mixer, zur Not tuts auch ein Pürierstab. Die Masse muss schön cremig und homogen sein.

Eine Muffinform ausfetten.

1 P Yufkateig ausrollen, und sofort in ein feuchtes Handtuch einschlagen. Der Teig wird sonst sofort brüchig.

Aus den einzelnen Teigplatten kleine Quadrate (ca15 x 15 cm) schneiden Die Form ist nicht so wichitg, funktioniert auch mit Dreiecken ) und jeweils zwei davon in eine Muffinmulde drücken.

Jedes Teigkörbchen mitca.3 EL der Tofu-„Käse“-Creme füllen.

Mit Obst nach Wunsch belegen.

Ich hatte Nektarinenspalten, Zwetschgen und Himbeeren.

Im Ofen bei 150 Grad Umluft ca 20 min backen.

Aus der Form nehmen und die zweite Runde genauso backen.

uiuiui….Süßkartoffel-Marmor-Kuchen

Was ist eigntlich das Tolle an Geburtstagen?

Für mich, dass ich in Ruhe Kuchen backen kann.

Und es kommt garantiert jemand, der ihn isst…yeah!

Sooooo lange vurschtelte ich an einem guten Marmorkuchenrezept.

Die, die im Netz so rumgeistern sind sicher alle prima.

Trotzdem.

Kuchen aus Mehl, Zucker, Öl, Backpulver, schmecken nach Backpulver, Öl, Zucker, Mehl.

Ich brauch das Superduperkuchenerlebnis.

Da bin ich perfektionistisch (sonst übrignes nie).

Lange Rede kurzer Sinn:

Hier kommt es, crowd:

MEIN Marmorkuchenrezept.

Ja, ein kleines bißchen Schande ist auch dabei:

Die Idee von den Süßkartoffeln und dem Marmor habe ich aus der aktuellen „Lecker“Zeitung geklaut.

Das Gerät war aber ganz und gar nicht vegan.

Das hier ist es schon:

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(Ach ja. Ich habe das Rezept in einer kleinen Gugelhupfform gebacken. Wer eine große Kuchenform verwendet, macht das 1,5 fache Rezept,gut?)

Los!

Zunächst mal:

ca 300g Süßkartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in wenig Wasser sehr weich kochen (das dauert ca. 20 min)

Das Wasser abgießen. Die Süßkartoffeln mit dem Kartoffelstampfer sehr, sehr fein zerstampfen.

Vom fertigen Püree 200g abwiegen.

In einer Schüssel:

200 g Mehl

2 EL Speisestärke

1/2 P Backpulver

1 Pr Salz

vermischen.

In einer anderen Schüssel:

200 g süßkartoffelpüreee

200 g Zucker

75 ml Öl

100 g Sojajogurt

100 ml Sojamilch

1 EL Eiersatz (ich hatte Leinmehl von Rapunzel, geht aber auch mit Sojamehl, oder schnöder Speisestärke)

gut verrühren.

Auf die Mehlmischung gießen. Kurz verrühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.

Den Teig halbieren.

Die eine Hälfte mit 2 EL Kakaopulver und 3 EL Sojamilch verrühren.

Beide Teige eine gefettete Form füllen. Mit einer Gabel marmorieren.

Bei 150 Grad ca 45 min backen (jaja….Stäbchen..und Probe…und so…)

Gefüllte Paprika..mit Liebe…und Kartoffeln

Rein mit der Liebe in die Paprika.

Nix Fleisch!

Linsen, Tofu, Reis.

Ein lieber Mensch hatte die Idee einfach Kartoffeln mit der Paprika zusammen zu backen.

Großartig.

Während alles zusammen schmort, kann man die Küche wieder aufräumen.

Oder einen Kaffee trinken.

Oder Lego baun

Oder so..

Liebes Leben!

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Für 4 große oder 7-8 kleine Paprika:

Füllung:

80 g rote Linsen, in Wasser ca 1 h einweichen.

Dann mit wenig Wasser möglichst glatt pürieren.

80 g Reis 160 ml Wasser knapp bissfestgaren.

Derweil

200 g Naturtofu, zerbröselt in

4 EL Öl

schön trocken braten, solange bis er leicht braun wird.

2 EL Sojasoße

4 EL Tomatenmark

2 TL Kreuzkümmel, gemahlen

1 TL Sumach (gibts beim Türken, gibt eine großartige milde Säure)

1 Zwiebel gehackt

1 Zehe Knoblauch, gehackt

mitbraten.

Bis alles schön angröstet ist.

Mit dem Reis und den Linsen mischen.

Gut würzig mit Salz, Pfeffer, Paprika abschmecken.

Rein damit in die ausgehöhlten Paprika.

1 Dose Tomaten, gehackt

200 ml Gemüsebrühe

in eine Auflaufform füllen.

Die Paprika hineistellen.

geschälte, geviertelte Kartoffeln dazugeben.

Alles nochmal mit ein bißchen Öl begießen.

Bei 150 Grad Umluft ca 1 h backen. Bis die Flüssigkeit in der Tomatensoße fast verdampft ist, und die Paprika schön lecker braun daherkommt.

Bei uns gabs noch ein klein bißchen Sojajogurt mit Knoblauch und Minze obendrauf. Passt obergut dazu!

 

 

….und…mein persönliches, riesengroßes, VeganKuchenBackHighlight…Keinei-schnee

Vor ca. einem Jahr, fragte mich ein netter Konditor, wie denn veganer „Ei“schnee funktionieren könnte…

„Geht nicht!“, sagte ich.

In vollster Überzeugung.

Blödsinn.

Mit „NoEgg“ funktionierts, wie wir alle mittlerweile wissen.

Ich habe immer noch eine Packung im Schrank.

Irgendwie mag ichs nicht verwenden.

Ist sicher super! Keine Frage…

Ich bin  zu öko für „NoEgg“, glaub ich

Doch jetzt kommts:

„Ei“schnee ohne Ei, ohne „NoEgg“

Aus easypeasy, billig, Biozutaten…(die halte ich aber noch ein bißchen geheim…)

uuuund das allerbeste:

Das Zeug ist hitzebeständig. Lässt sich also backen……..Alter……..

Mein erster Versuch, auch noch vor äußerst kritischem nichtveganen Publikum scheiterte großartigst,

statt Schnee, braune Rotze. (und alle so: „Haha vegan“)

Der zweite Versuch klappte umsobesser:

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Die Konsistenz stimmt noch nicht ganz. Der Schaum ist noch zu flüssig. Weswegen meine ersten Baiser auch etwas flach sind.

Aber es sind Baiser. Vegan. Halloooo?Is doch toll!

Ich arbeite dran.

Der Weg ist das „Keinei“weiß das Ziel…oderso…..

Mango Tiramisu

Hier kommt ein Knaller aus meinem letzten Dessertkurs.

Schön war der.

Der Kurs. Der (Das?) MangoTiramisu auch.

Jetzt hab ich endlich ein Foto,

uns so kommt ihr in den Mango-Kokos-Genuss.

Absolut allesessergeeignet ist das Ding übrigens.

Gestern getestet 🙂

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250 ml Orangensaft

2 Dosen Kokosmilch

1 P Sahnesteif

Zucker (Mengenangaben siehe Rezept)

275 g Seidentofu

½ Zitrone

½ TL Vanillepulver

1 Flasche Mangopüree (von „Govinda“), alternativ 2 frische Mangos püriert.

1 frische Mango, gewürfelt

1 P Zwieback (vegan! Auf die Zutaten achten!)

Die Kokosmilch über Nacht in den Kühlschrank stellen

Die gekühlte Kokoscreme, die oben in der Dose ist, abnehmen, das Kokoswasser beiseite stellen.

Die Kokoscreme zusammen mit 2 EL Zucker und dem Sahnefest mit dem Handrührgerät cremig aufschlagen. Wieder in den Kühlschrank stellen.

Das Kokoswasser, den Orangensaft, 3 EL Zucker zusammen in einem Topf sirupartig einkochen lassen. (Auf ca. 100 ml)

Seidentofu zusammen mit Vanillepulver, 2 EL Zucker, Zitronensaft fein pürieren. Evtl. nachsüßen, bzw. – säuern.

Seidentofu unter die gekühlte Kokoscreme heben.

Eine Auflaufform mit Zwieback auslegen.

Mit der Hälfte des Kokos-Orangen-Sirup tränken.

Die Hälfte der Kokos-Tofu-Creme drüber verteilen.

Die Hälfte des Mangopürees darüber klecksen. Mangowürfel darauf verteilen.

Noch eine Schicht Zwieback, Sirup, Creme darüber.

Das restliche Mangopüree in „Streifen“ darübergießen. Mit einem Holzstäbchen marmorieren.

Das Mangotiramisu mind. 2 Stunden kalt stellen, besser über Nacht.

Und keine Panik! Es wird fest…. 🙂