Fenchel, Zitrone, Nudeln und Mandeln

oder Pasta mit geschortem Zitronen-Fenchel und Mandel“Parmesan“

Eigentlich wollte ich Fenchelgemüse mit Polenta kochen.

Tja.

Doch kein Bock auf Polenta.

Lieber bloggen.

Fenchel schmort im Ofen.

Nudeln kochen sich ja fast von selbst.

Here we, here we go:

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Für die Mandelstreusel:

Eine Handvoll Mandeln ohne Fett in der Pfanne rösten

Zusammen mit

1 Handvoll Semmelbrösel

1 Handvoll Hefeflocken

1 TL Meersalz

ein wenig abgeriebener Zitronenschale

im Mixer zerkleinern.

Fertig, ist ne Portion, die euch den nächsten Monat reicht 🙂 Verschlossen im Kühlschrank aufbewahren!

Für die Pasta:

5 kleine oder 2-3 große Fenchelknollen

waschen, vierteln, bzw achteln, und „entstrunken“

in eine Auflaufform geben.

4 Tomaten gewürfelt,

2 Knoblauchzehen in Scheiben

eine halbe Zitrone in Scheiben

4 EL Olivenöl

1 EL Agavendicksaft

1/2 TL Salz

200 ml Wasser

darüber geben.

Bei 160 Grad Umluft ca, 45 min schmoren, bis der Fenchel schön weich und gebräunt ist. Zwischendurch mal umrühren.

300 g Nudeln, nach Belieben, hier Farfalle, al dente kochen.

Mit dem Fenchel mischen, noch ein Schluck Olivenöl drübergießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Sommer-Spezial, Supper-Clubs und andre Späße

Also die Caro muss auch bei jedem Mist mitmachen…

Ja muss sie.

Deswegen wird jetzt ganz offiziell mit dem Carokochtvegan-Sommerspecial der

erste Vegan-Supper-Club Freisings gegründet.

Yeahi!

Und los gehts am Montag, den 12.08.2013 um 20.30!

Jedermann/frau ist allerherzlichst willkommen.

Aufgemerkt! Es gibt „nur“ 6 Plätze, also ran an den (Tofu)Speck.

Here we go!

Unkostenbeitrag 15,00 Euro (Alles Bio, regional, eh klar. Und es gibt Bier, es gibt Wein, keine Panik!)

Anmeldung unter: carokochtvegan@sonnenkinder.org

Ich freu mich wahnsinnig!

summerspecial

Aprikosenknödel mit Nussbröseln

Die „Kochverrücktheit“, die habe ich vermutlich von meiner Oma geerbt.

Das kann die richtig gut. Das Kochen.

Mit dem „Vegan“ , das konnte sie sich allerdings nicht so recht vorstellen.

Umso mehr freute mich, als sie letztens berichtete, sie hätte jetzt das erste Mal meinen Blog angesehen und wäre ganz begeistert. 🙂 Danke, Oma!

Und obendrein riet sie mir mal ihr Aprikosenknödelteigrezept zu „veganisieren“, dass sei sicher nicht schwer.

Ist es auch nicht.

Der supereinfache Teig ist superdupergut zu verarbeiten und macht überhaupt nicht viel Arbeit.

Megagut!

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Für ca 15 Knödel:

300 g Mehl

50 g vegane Margarine („Alsan“)

250 ml Sojamilch

1 gute Prise Salz

Mehl, Salz, Alsan in einer Schüssel grob mischen.

Die Sojamilch aufkochen und kochendheiß darübergießen. In der Küchenmaschiene ordentlich durchkneten, bis sich ein schöner Teig geformt hat.

In Folie wickeln und gut durchkühlen lassen. Das dauert schon ein paar Stündchen! Bitte einplanen!

Für die Brösel:

100 g vegane Margarine („Alsan“)

in einer Pfanne schmelzen.

130 g Semmelbrösel dazu, und hellbraun anrösten.

2 EL geriebene Nüsse (Haselnüsse kommen gut!)

1 EL Zucker

unterrühren und kurz durchrösten.

Die Aprikosen entkernen. Wer mag füllt sie mit Zucker, ich mach das nicht…

Vom Teig aprikosengroße Stücke mit bemehlten Händen zupfen. Eine Scheibe formen.

Einen Aprikose damit einhüllen und gut verschließen. Schön glatt rollen.

Und weiterso bis Teig und Aprikosen aufgebraucht sind.

Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Salzen! (Keine Angst! Ruhig so salzig wie Nudelwasser!)

Die Knödel ca 15 min garziehen lassen. Nicht wie wild kochen lassen!

Die Knödel sind fertig, wenn sie an der Wasseroberfläche schwimmen.

Rausnehmen und sofort in den Bröseln wälzen.

Schopska-Salat

Jaaa da schaut ihr…Schopska-Salat??

Ich mache wahnsinnig gern Urlaub in Tschechien.Leider ist das „Essangebot“ oft nicht sooo veggiefreundlich 🙂

Was es aber fast immer und überall gab, war Schopska-Salat („schopsky salat“auf tschechisch???, ich glaube…)

Eigentlich ein bulgarischer Salat: Tomaten, Gurken, Parprika mit Schafskäse drüber.

Da ich damals noch vegetarsich unterwegs war, hab ich mich gefreut und gespeist. Lecker wars….

Noch leckerer und veganer gehts aber auch:

Tadaaaaaa: Vegan-Schopska-Tofumussmit-Salat

Genau das Richtige für heiße Tage!

Schlagt euch die Bäuche voll:

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Für den Tofu-„Käse“

200g Tofu natur (von „Taifun“ bitteschön. Bedenke, sagt die Vegantante, greißliger Tofu, greißliges Essen!)

mit den Händen ganz fein zerkrümeln.

Vermischen mit:

Saft einer halben Zitrone

3 EL Hefeflocken

2 EL Olivenöl

1/2 Zehe Knoblauch, gepresst

Salz

 

1 Gurke, gewürfelt

5 Tomaten, gewürfelt

2 Paprika, gewürfelt

mit

3 EL Apfelessig,

3 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer marinieren.

Den Tofu drüberkrümeln. Mit viel gehackter Petersilie betreuen. Wer mag noch Oliven drauf….Großes bulgarisches Vegan-Kino….

 

Rotes Pesto + Hefeteig = Rotes PestoZupfBrot

In den „Lecker-Bakery“-Ausgaben sind Zupfbrote ganz in.

Bestrichene Hefeteigquadrate werden aufeinandergestapelt in einer Kastenform und anschließend gebacken.

Find ich super!

Vor allem braucht man kein Messer, weil sich jeder sein Teigquadrat einfach „runterzupft“

Also super Picknickdingens.

Funktioniert auch salzig.

Nämlich so:

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PS: das Pesto (im nichtveganen Original übrigens ein Rezept meiner lieben Großmutter!) Schmeckt auch so superduper. Zu Nudeln, oder zum Grillgemüse, oder auf die Pizza, oder zu geröstetem Brot, oderoderoderoderoder….

Für den Teig:

1 P Trockenhefe

mit wenig Wasser und einem TL Zucker anrühren und warten bis sie zu Schäumen anfängt.

450 g Dinkelmehl hell

1 TL Salz

50 ml Olivenöl

ca 200 ml nicht  zu kaltes Wasser

und die geschäumte Hefe 😉 mit einander verkneten, evtl etwas mehr oder weniger Wasser verwenden. Je nach HefeteigGefühl!

mind 10 min in der Küchenmaschiene langsam kneten lassen.

Mit Frischhaltefolie abdecken, und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.

Für das Pesto:

4-5 Tomaten (klein)

80 g getrocknete Tomaten in Öl

2 Zehen Knoblauch

1/2 Bund Basilikum

2 Zweige Thymian

80 g gehackte Mandeln oder Pinienkerne

3 EL Olivenöl

3 EL Hefeflocken

miteinander pürieren. Mit Salz gut würzig abschmecken.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck ausrollen. Mit Pesto bestreichen (je mehr umso leckerer, allerdings auch umso baziger, die Angelegenheit.

Quadrate schneiden. Eine Kastenform mit Öl ausfetten, irgendwo fast senkrecht aufstellen und die bestrichenen teigquadrate hineinstapeln.

Die Form wieder schön normal waagrecht 🙂 hinstellen. Das Brot nochmal ein bißchen gehen lassen.

Dann im Ofen bei 160 Grad Umluft auf der untersten Schiene ca 50  min backen.

Hefe-Johannisbeer-Schnitten mit Marzipanguß

Na jetz wirds doch mal ganz traditionell!

Nix Blondies, sondern Schnitten.

Falls die Oma zu Besuch kommt.

Oder einfach so.

Weil Joahnnisbeerzeit.

Auf gehts:

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Für den Hefeteig:

1 P Trockenhefe mit wenig Wasser und einem TL Zucker anrühren. Und warten bis sie schäumt. Dann zusammen mit:

350 g Dinkelmehl, hell

40 g Mascobado-Zucker

40 g Zucker, hell

1/2 TL Vanillepulver

ca. 150 ml Sojamilch

in der Küchenmaschine verkneten. Der Teig sollte recht weich sein. Evtl mehr Milch  hinzugießen. LANG, LANG langsam kneten lassen (10 min) Dann

80 g geschmolzene Margarine (lauwarm!)

langsam dazugießen und nochmal so lange kneten lassen, bis ein homogener, sehr weicher Hefeteig entstanden ist.

Zugedeckt gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Derweil

300 g Johannisbeeren putzen.

Für den Guß:

200 g Marzipan

1 P Hafersahne

1 EL Mascobadozucker

1 EL Vanillepuddingpulver

Saft von einer halben Zitrone

1 Schuss Amaretto (optional!)

miteinander fein pürieren.

Den Hefeteig auf ein Blech (ich verwende einen rechteckigen Backrahmen!) gießen, mit Mehl bestäuben und verteilen. Die Johannisbeeren darauf verteilen.

Den Guss darübergießen.

Bei 150 Grad ca 35 min backen.

Der Beerenkokos-Muffin, ganz wundervolle Menschen und die Resteverwertung

Ganz wundervolle Menschen, die gabs bei meinem gestrigen Kochkurs. Gegrillt….Witz….

Ich bin immer noch ganz hin und weg.

1000 Dank Euch für den schönen Sommer-Indoor-Grillabend. Und dafür, dass Ihr euch nicht stören ließt, von meinem aufgeregten Hin-und-Her-Gesause und wirrem Gebrabbel 🙂 und trotzdem super Essen gezaubert habt.

Richtig nett und inspirierend wars, fand ich….

Kokosmilch ist übrig geblieben.

Umzugshelfen steht an.

Helfer wollen Kuchen. Oder? Klar!

→ Beeren-Kokos-Muffins

Und gut is. Das Leben.

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Für eine Muffinform:

200g Mehl

2 EL Speisestärke

50g Kokosflocken

1 TL Backpulver

1 Pr Salz

miteinander vermischen. In einer anderen Schüssel

120g Zucker

80 ml Öl

200 ml Kokosmilch

1/2 TL Vanillepulver

solange verrühren bis sich der Zucker aufgelöst hat. In die Mehlmischung gießen und kurz verrühren, nur solange bis gerade keine Klumpen mehr dasind. So kurz wie möglich!

1 Hand voll gefrorener oder frischer Beeren vorsichitg unterheben.

Und ab damit in die Muffinform!

Bei 150 Grad Umluft ca. 20-25 min backen. (Stäbchenprobe!)

Für den Guß

Puderzucker mit wenig Zitronensaft zu einem dicken Zuckerguss verrühren.

Die Muffins damit bestreichen und gleich in einen Teller voll Kokosraspeln tunken.