Kurse und Köfte

JUUhu es gibt neue Kochkurstermine!

Und ab 10.06., wenn das Programm der Sommerakademie der VHS Freising online ist, könnt ihr euch für die Sommerkurse anmelden.

Für den Grillkurs z.B., da gibts oberleckere Köfte mit Minzjogurt..DSC00337

unter anderem Leckerem, versteht sich.

Das wird ein Spaß!!!! 😀

Rhabarber-, Rhabarber-, Rhabarberguglhupf

Ja. ja..ich wollte eigentlich kein Rezept mehr mit oben genanntem Gemüse bloggen.

ABER die sind soo gut.Vegane Rührteigrezepte finde ich eigentlich am schwersten umzusetzen. Oft ist die Konsistenz bröselig oder matschig, oder das Zeug schmeckt einfach nach nix.

ABER die sind sooo gut. Ohne Schmäh, probiert sie aus. Supereinfach und ganz schnell zu machen.

Und falls ihr keine 6-er Mini-Gugelhupfform habt, dann nehmt ihr eine Muffinform, oder eine kleine Springform (18cm) dann müsst ihr aber selber auf die Backzeit achten. (Ja genau, was sagt die VeganTante immer? – „Stäbchenprobe!“)

Ofen an!

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Eure Form fetten (s.o.)

1 Stange Rhabarber  ganz klein Würfeln (0,5 cm)

2 EL Zucker ca eine halbe Stunde marinieren lassen.

Den enstandenen Saft abgießen und auffangen.

In einer großen Schüssel vermischen:

200 g Mehl

2 EL Speisestärke

1/2 P Backpulver

1 Pr Salz

In einer anderen Schüssel verrühren:

1oo g Zucker

75 ml geschmacksneutrales Öl

100 g Sojajogurt, natur

100 ml Soja-, Hafer-, Wasihrwollt- Milch

1/2 TL Vanillepulver

100 g Marzipanrohmasse, geraspelt (einfach auf der Rohkostreibe)

1 Schuss Amaretto (optional)

abgegossenen Rhabarbersaft

Auf die Mehlmischung gießen, und so lange rühren bis keine Klümpchen mehr da sind (nicht zu lange, dann geht der Teig nicht mehr so schön auf)

Die Rhabarberwürfel mit 1 EL Speisestärke vermischen und dann unter den Teig heben (die Stärke verhindert, dass die Stücken auf den Boden der Form sinken)

Auf die Förmchen verteilen und bei 150Grad Umluft, ca 25 min backen.

Spargelquiche

Ich esse nicht so gern Quiche aus salzigem Mürbteig. Deswegen gibts hier eine aus Hefeteig.Ist das dann noch Quiche?? Ganz egal, nennt es Spargelpizza oder Hefeteig-mit-lecker-Spargel drauf, oder so . Wer das immer noch blöd findet (Mann!!), macht nen Mürbteig und packt die Füllung da rein, geht genauso.

Die Quiche schmeckt supergut warm, und noch ein bißchen besser kalt zum Picknick, falls irgendwann mal die Sonne scheint.

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Für den Teig:

200 g Mehl (ich nehme meist halb Vollkorn-, halb 550er Mehl)

3 EL feine Haferflocken

1/2 TL Salz

1 TL Trockenbackhefe

100 ml lauwarmes Wasser

2 EL Olivenöl

In der Küchenmaschine verkneten, lang und langsam kneten lassen (10-20 min !) Mit dem Wasser vorsichitg sein, evtl braucht ihr etwas weniger, oder mehr.

Den Teig abdecken und ein bißchen gehen lassen.

Derweil macht ihr eure Füllung:

500 g weißen Spargel geschält und in ca 2 chm lange Stücke geschnitten

in Salzwasser ca 5 min garen, er sollte noch ordentlich Biss haben.

Miteinander pürieren:

1 P Sojasahne (oder Reis-, oder Hafer-,oder Kuh-..Witz…)

1 Zehe Knoblauch

5 EL Hefeflocken

1 EL Sojamehl

Saft einer halben Zitrone

Salz, Pfeffer

und mit Kräutern nach Wunsch (ich nahm frischen Schnittlauch ,war gut) verrühren.

Mit dem Teig eine gefette Quiche- oder Springform auslegen,  und einen Rand hochziehen.

Den Spargel drauf verteilen, den Guss drübergießen, wer mag mit Tomatenscheiben belegen.

Bei 150 Grad Umluft, ca 35 min backen bis die Quiche schön glodbraun ist und unheimlich lecker riecht!

Obazda vegan??? – tOfuBazda

Schönes Wetter → Biergarten.

Und lecker wäre Obazda, klar. Wenn da nicht diese Unmengen Camenbert und Butter wären.

Nun gut, trauen wir uns an eine vegane Variante, weil die schmeckt erstaunlich gut, ohne Witz.

Ob jetz genauso wie das Original, oder nicht – ganz egal, schmecken tuts. Lecker Breze, lecker Bier, lecker tOfuBazda.

Ran an den Kas!

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1 kleine Zwiebel, ganz fein gehackt

200g Naturtofu (von „Taifun“)

100 – 150 g Margarine („Alsan“), schön weich

4 EL Hefeflocken

1 TL Paprikapulver, edelsüss

1 EL Zitronensaft

1 ordentlicher Schuss Bier, den Rest beim Bazen trinken, bitteschön.

1 TL Kümmel ganz (oder weniger, ganz nach „Kümmel-Belieben“)

Salz, Pfeffer

Den Tofu mit den Händen, ganz fein zerkrümeln.

Alle restlichen Zutaten unterrühren, und abschmecken. Ab in den Kühlschrank und ein bißchen durchziehen lassen, und dann ab in den Biergarten.

Nudelauflauf mit Spinat

Immer mal wieder werde ich gefragt, wie denn ein veganer Aulauf funktionieren soll. Ohne Käse?

Ziemlich einfach eigentlich.

Und hier kommt mal die allerallereinfachste Version. Der Auflauf wird mit einer Sojajogurtcreme übergossen und mit Semmelbröseln und Mandelblättchen überbacken. Sehr lecker und frühlingshaft leicht 🙂

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And die Töpfe bzw. Aulaufformen!

300 g Nudeln nach Wunsch ganz knapp gar kochen, sie sollten noch nicht ganz al dente sein, weil sie ja im Ofen nochmal nachziehen.

400 g TK-Blattspinat in wenig Gemüsebrühe in einem kleinen Topf, bei geringer Hitze auftauen lassen.

1 kleine Dose Tomatenstücke mit Salz, Pfeffer und ein bißchen Agavendicksaft oder Zucker abschmecken.

300g Sojajogurt mit

3 EL Hefeflocken

1 Knoblauchzehe

2 EL Sojamehl (zur Not tuts auch normales Mehl)

einem gutem Schuss Olivenöl

Salz, Pfeffer

pürieren und schön würzig abschmecken.

Den Spinat mit Olivenöl, Salz, Muskat würzen, mit den Nudeln vermischen und in die Auflaufform geben.

Die Tomaten draufklecksen und den Sojajogurt drübergießen.

4 EL Semmelbrösel

4 EL ÖL

2 EL Mandelblättchen (optional, ich hatte noch welche von der Rhabarbertorte übrig, schmeckt aber super mit)

Salz, Thymian

zu Streuseln vermischen und über den Auflauf bröseln.

Bei 150 Grad Umluft ca.30-40 Minuten backen, bis die Brösel schön goldbraun sind.

Rhabarbertorte

Rhabarber T

In meiner Biokiste war wunderschöner Rhabarber, im Bioladen meines Vertrauens 🙂 unterhielt ich mich sehr,sehr nett über die Vor- und Nachteile des von mir glühend verehrten Seidentofus und fürs Wochenende hatte ich einen Kuchenbeitrag für ein nettes Festchen versprochen……Zeit für Torte, würd ich sagen.

Im Ard-Buffet (Yeah!) buk eine reizende Konditorin vor ein paar Wochen eine Rhabarber-Quarkmoussetorte. So ähnlich wollt ich das, aber vegan natürlich,  ohne so eine feste Gelatine, bzw. Agar-Agar-Schicht, eher ein bißchen wie Tiramisu.

Voilà! Hat geklappt. In wilder Panik, dass mir die Creme doch nicht fest werden könnte, mixte ich ein halben TL Guarkernmehl hinein. Was sich auf diese Menge als vollkommen unnötiger Quatsch herausstellte. Also Ruhe bewahren, die Creme wird fest, aber eben nicht so richtig schnittfest und zu warm sollte sie natürlich nicht werden, klar.

PS: Und wer behauptet man würde irgendwas vom Tofu schmecken, also der soll mal bei mir vorbeischaun, dann sprechen 😉 wir da mal drüber.

Jetzt gehts aber los:

Rhabarbertorte deluxe 

Für den Teig: (am besten schon am Vortag backen, dann lässt er sich besser schneiden)

400g Mehl

50g Speisestärke

1 P Backpulver

1 TL Natron

in einer Schüssel vermischen

230 g Zucker

150 ml Öl

100g Sojajogurt

300 ml Soja-, Hafer-,usw. drink

optional ein guter Schuss Amaretto

miteinander verrühren, bis sich der Zucker weitestgehend aufgelöst hat. In die Mehlmischung gießen und schnell miteinander vermengen. Nicht zu viel rühren, nur grade so, dass keine Klümpchen mehr da sind.

100 g gehackte Mandeln unterheben.

In einer 28 cm -Springform (gefettet, is klar) bei 150 Grad Umluft ca. 40 min backen (ca!!! Stäbchenprobe!)

Gut auskühlen lassen am besten über Nacht, dann oben schön begradigen ( die abgeschnittene „Kuppel“ könnt ihr gleich mal wegschnabulieren) und in der Mitte waagrecht teilen.

Für das Rhabarberkompott:

750g Rhabarber, in Stücke geschnitten, mit

80g Zucker und

einer Prise Zimt, eine halbe Stunde ziehen lassen.

Den enstandenen „Rhabarbersaft“ abgießen, auffangen und mit

Fruchtsaft (roter kommt gut) auf 400 ml auffüllen.

5 EL davon mit

1 P Vanillepuddingpulver verrühren.

Den Saft mit dem Rhabarber aufkochen, das Puddingpulver einrühren und den Rhabarber gar kochen lassen, nicht zu lang, er sollte nicht zerfallen.

Für die Creme:

200 ml Orangensaft aufkochen und so lange köcheln lassen bis davon nur noch 50-70 ml übrig sind. Danach mit

550 g Seidentofu (hier jetzt bitte wirklich keinen“ normalen“ nehmen, sonst war das ganze Thater umsosnt, weils nicht schmeckt)

150g sehr weicher Margarine („Alsan“)

5 EL Zucker

1/2 TL Vanillepulver

im Mixer oder mit dem Pürierstab so lange mixen bis alles schön glatt ist. Jetzt mal probieren, evtl braucht ihr noch ein bißchen Zucker, noch nen Spritzer Zitronensaft oder so.

Den untersten Boden in einen Tortenring legen, mit

Erdbeermarmelade bestreichen, vom Rhabarberkompott 3 EL zurückbehalten, Rest auf dem Boden verteilen.

Den 2. Boden drauf, wieder ordentlich Marmelade drüber. Das restliche Rhabarberkompott in die Tofucreme rühren, nicht zu wild es dürfen ruhig noch ein paar Schlieren bleiben, und  rauf auf die Torte, die jetzt am besten über Nacht in den Kühlschrank kommt.

So, vorm Servieren könnt ihr das Ding noch mit ein bißchen Marmelade beklecksen und mit Mandelblättchen bestreuen. Fertig! Obergut!

Käsekuchen-Brownies

Die sind der Knaller!

Unten ein Brownie oben drüber Tofu-Käsekuchen. Obergut. Aber auch ne ganz schöne Bombe. Wenn ihr also nicht wie ich für 20 Leute backt, dann halbiert das Rezept und backt es in einer eckigen Auflauf- oder Springform. Einfrieren lässt sich nämlich jegliches Gebäck mit Tofu nicht so toll, da der Tofu dabei seine Konsistenz verändert.

Das Rezept ist eigentlich total einfach. Ganz wichtig ist nur, dass die Tofu-Käse-Masse ganz, ganz fein püriert wird. Am besten geht das mit dem Mixer. Funktioniert aber auch mit nem Pürierstab, nur nicht aufgeben, ganz lang, fein mixen.

Und außerdem bitte die Tofumasse abschmecken!! Wenn sie im ungebackenen Zustand nicht gut schmeckt, wie sollte sie dann im gebackenen gut schmecken. Eventuell braucht ihr noch ein bißchen mehr Zitronensaft (wenn man den Tofu noch rausschmeckt) oder Zucker.

Genug der schlauen Ansagen, hier kommt das Rezept:

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Käsekuchen-Brownies

Ein Backblech mit Backpapier auslegen, wer hat verwendet einen eckigen Backrahmen.

Für die Tofumasse

550 g Seidentofu (gibts von „Taifun“ im Bioladen)

300 g Tofu natur (am besten auch den von „Taifun“ kaufen, der bröselt nicht so)

120 g Zucker

175 g Margarine, geschmolzen oder schön weich

2 P Vanillepuddingpulver

Saft von 2 Zitronen, abgerieben Schale von einer

miteinander ganz, ganz glatt pürieren und abschmecken (siehe oben)

Für den Brownieteig:

220 g Margarine

180 ml Sojamilch (oder Hafer- oder Mandel- oder, oder, oder…)

250 g Sojajogurt

300 g Zucker

miteinander glattrühren.

350 g Mehl

50 g Speisestärke oder Sojamehl

100 g Kakao

1 P Backpulver

1 gestrichener TL Salz

in einer Schüssel vermischen und auf die Margarine-Sojajogurtmischung sieben.

Rühren bis alles eine homogene Masse ist.

100 g Walnüsse, grob gehackt

unterheben.

Gut 2/3 des Teigs auf das Backblech streichen. Die Tofumasse darüber verteilen. Den Rest des Teigs mit dem Löffel draufklecksen und mit einer Gabel, nach Marmorkuchenart alles einmal vorsichtig durchmischen.

Bei 150 Grad Umluft, ca 30-40 Minuten backen (Stäbchenprobe!)

Vor dem Anschneiden gut auskühlen lassen, am besten über Nacht.